Marketing & SEO News im fob marketing Blog

» Suchmaschinenoptimeirung und Suchmaschienenoptimierung

Suchmaschinenoptimeirung und Suchmaschienenoptimierung sind zwei recht delikate (Schreib-)Varianten der Suchmaschinenoptimierung.

Kleine Suchmaschinentricks oder bloß ein Tippfehler?”

Wer sich bei Google vertippt, was bei langen Worten, wie “Suchmaschinenoptimierung” schnell passieren kann (auch ich habe schon so manches mal z.B. Suchmaschinenoptimeirung statt Suchmaschinenoptimierung eingegeben), findet aktuell immerhin 924 Angebote zur Suchmaschinenoptimeirung. Zur Suchmaschienenoptimierung findet Google sogar 61.300 Angebote! Ob Google so offensichtliche Rechtschreibfehler, wie “Suchmaschinenoptimeirung” oder “Suchmaschienenoptimierung” irgendwann automatisch korrigieren wird, statt das korrekte Wort (hier: “Suchmaschinenoptimierung”) nur vorzuschlagen?

Suchmaschinenoptimierung ist, wie die Google-Trends veranschaulichen, ein relativ begehrtes Thema:

Google-Trends: Suchmaschinenoptimierung

Wieviel Prozent der “veröffentlichten” Tippfehler mögen wohl zu den Suchmaschinentricks der SEOs gehören?

Die Ausbeute der durch Falschschreibung des Wortes Suchmaschinenoptimierung gewonnenen Besucher scheint sowohl für “Optimeirung” als auch für “Suchmaschiene” enttäuschend gering zu sein. Dies lassen zumindest die Datenbankabfragen von Suchmaschinen wie Overture vermuten. Aber wer weiß, vielleicht wird ausgerechnet der, der Suchmaschinenoptimierung falsch geschrieben hat, ein prima SEO-Kunde?

Suchmaschinentricks, wie das absichtliche Falschschreiben, können natürlich nicht nur beim “Schienen-Tuning”, sondern auch bei vielen anderen komplizierten, selten verwendeten oder langen Worten genutzt werden. Dezent verwendet, leisten Tippfehler für viele Leute gute Dienste. Warum z.B. sollte man jemandem, der nicht weiß, wie “Maschine” geschrieben wird, nicht einfach mit ein bisschen Suchmaschienenoptimierung auf die Sprünge helfen?

Ich denke mal, dass der Großteil der Suchmaschinentreffer für “Suchmaschienenoptimierung” und “Suchmaschinenoptimeirung” auf absichtliche Tippfehler zurück zu führen ist. Doch wie groß mag wohl hier der Anteil der bewussten Suchmaschinenmanipulation gewesen sein?

» WordPress 2.0.6 Update

WordPress 2.0.6 - Update

WordPress 2.0.6 ist da. Das 2.0.6 Update wird aus Sicherheitsgründen “dringend empfohlen”, wie es in der offiziellen Bekanntmachung heißt.

Für viele Blogger heißt es nun wieder:
Fertig machen zum großen Plugin-Test“, darüber hinaus diesmal etwa auch zum Layout-Test?

» WordPress-Update runterladen – Datensicherung durchführen – alle WordPress-Plugins abschalten – WordPress 2.0.6 aufspielen – Update starten (”www.die-blog-domain.de/das-blog-verzeichnis/wp-admin/upgrade.php”) – Plugins reaktivieren – beten, testen, weitermachen…

Um Update-Fehler auszuschließen, empfiehlt WordPress, veraltete Dateien nach dem Backup zu löschen und komplett neu aufzuspielen (siehe Update-Anleitung für WordPress 2.0.5/2.0.6).

Aber HALT!

Das 2.0.6-Update ist bisher nur in der englischen Version verfügbar. Wer “Mut” hat, kann sich noch ein bisschen gedulden und auf die deutsche 2.0.6-Version warten. ;-)

WordPress 2.0.6 soll die letzte Update-Version vor dem offiziellen 2.1 Release sein. Plugin- und Theme-Autoren werden jetzt schon dazu angehalten, die Kompatibilität mit Version 2.1 zu überprüfen. Hmmm… noch mal gucken. Was bringt das Zwischenupdate genau?

  • ein nicht spezifiertes Sicherheitsupdate
  • HTML-Quicktags für Safari-Browser (Apple User)
  • Kommentarfilter für Kommentare, die das Layout sprengen können
  • Kompatibilität mit PHP/FastCGI -Konfigurationen
  • und ein paar Erleichterungen (Filter- und Escape-Funktionen) für WordPress-Entwickler

Na denn… Für das aktuelle Layout sehe ich noch keine Gefahr. Viel Spaß bei den Update-Aktionen!

» Spezialist für Suchmaschinenoptimierung

Würde sich ein Spezialist für Suchmaschinenoptimierung wohl selber
als “Spezialist für Suchmaschinenoptimierung” bezeichnen?

Warum eigentlich nicht?

Aus Marketing-Sicht transportiert das Wort “Suchmaschinenoptimierungsspezialist” bei Online Marketing -Entscheidern sicher wesentlich mehr Suchmaschinenoptimierungs- und Suchmaschinenberatungskompetenz als die einfache Berufsbezeichnung “Suchmaschinenoptimierer” oder das Wort “Suchmaschinenoptimierung” für sich allein betrachtet. Hinter verschlossener Tür stellt die eine oder andere Suchmaschinen- oder Werbeagentur ihren Suchmaschinenoptimierer ganz sicher als Suchmaschinenspezialisten oder als Suchmaschinenexperten vor. Wenn`s drauf ankommt, vielleicht sogar als “Search Engine Specialist” – und mit etwas Glück entpuppt sich dieser Spezialist für Suchmaschinenoptimierung sogar als Spezialist. ;-)

Ob der Suchmaschinenoptimierer ein guter oder ein böser SEO ist (ein Spezialist für White Hat SEO oder für Black Hat SEO), wissen viele Online Marketing-Verantwortliche ohnehin nicht zu unterscheiden. Warum zur Suchmaschinenoptimierung also nicht einfach mal das Wörtchen “Spezialist” hinzufügen? Würde sich “Spezial – Agentur für Suchmaschinenoptimierung” nicht auch viel besser anhören als “Online Marketing – Agentur” oder “Agentur für Suchmaschinenoptimierung”? Gibt einem “Black Hat SEO – Spezialist” nicht auch ein bisschen mehr Vertrauen in die Suchmaschinenoptimierung des vermeintlichen Spezialisten als “Black Hat SEO” allein? Spezialisten können Wunder wirken, zweifellos…

Dennoch hat sich bisher kaum ein Suchmaschinenoptimierer die Mühe gemacht, seine Homepage für die Suche nach “Spezialist für Suchmaschinenoptimierung“, geschweige denn für die Suche nach “Suchmaschinenoptimierung Spezialist” zu optimieren. Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, wirbt, wenn überhaupt, normalerweise mit Schlüsselbegriffen, wie “Search Engine Optimizer” bzw. “Search Engine Optimization”, kurz: SEO, mit Suchmaschinen-Marketing oder er schreibt als Suchmaschinenoptimierer einfach über die Suchmaschinenoptimierung selbst.

Meistens findet die Suchmaschinenoptimierung jedoch auf fremden “Baustellen” statt. Was wäre der Suchmaschinenoptimierungsspezialist für ein Experte, hätte er nicht dafür zu sorgen, dass primär seine Kunden im Internet gefunden werden?

Seit der OMD (der Online Marketing – Messe in Düsseldorf) hat sich das Blatt für Suchmaschinenoptimierungsspezialisten allerdings etwas gewendet. Schlüsselbegriffe, wie “Spezialist für Suchmaschinenoptimierung” sind plötzlich voll im Trend:

So findet man bei Google mittlerweile immerhin knapp 400.000 Seiten zum Keyword “Suchmaschinenoptimierung Spezialist”, gerade einmal 17 Seiten für “Suchmaschinenoptimierungsspezialist”, nachwievor nur ca. 440.000 Einträge für “Suchmaschinen Experte”, ca. 330.000 “Experte(n) für Suchmaschinenoptimierung”, keinen einzigen Suchmaschinenoptimierungsspezialisten (Keyword: Suchmaschinenoptimierungsspezialist) und unter “Suchmaschinenoptimierungsexperte” sieht es merkwürdigerweise auch noch äußerst dünn aus.

Woran mag das liegen? Machen Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung kein Marketing in eigener Sache? Oder liegt es vielleicht daran, dass Suchmaschinenoptimierungsspezialisten zu viel zu tun haben, um Marketing in eigener Sache zu betreiben?

Es liegt vielmehr daran, dass “Spezialist für Suchmaschinenoptimierung” zwar gut klingt, aber von niemandem wirklich gesucht wird. Auch “Experten für die Suchmaschinenoptimierung” werden nicht gesucht. Wo keine Nachfrage, da auch kein Angebot, … wäre da nicht im letzten Jahr plötzlich jemand auf der OMD aufgetaucht, der sich unangenehmerweise dabei erwischen ließ, Keywords wie “Suchmaschinenoptimierung Spezialist” zu optimieren, offen zu bewerben und darauf scheinbar auch noch einen Expertenstatus zu begründen. Für Blogger und Suchmaschinenoptimierungsprofis, die normalerweise eher Keywords für Suchmaschinen optimieren, welche im mindestens 2-stelligen Millionenbereich umworben werden, war das Keyword “Suchmaschinenoptimierung Spezialist” natürlich ein gefundenes Fressen. Dies erklärt auch, warum die Suche nach “Suchmaschinenoptimierung Spezialist” inzwischen auf immerhin rund 400.000 Google-Treffer stößt. Nicht das Keyword, sondern die Werbeaktion war der Auslöser der Optimierung.

Viele Menschen, die Suchmaschinenoptimierung im Portfolio haben, werden sich künftig vielleicht etwas mehr Zeit für die eigene Suchmaschinenoptimierung nehmen. Andere machen sich einen Spaß aus der Geschichte und bloggen dem OMD-Opfer einfach mal eben schnell den Suchmaschinen-Spezialisten-Status weg. So kann es gehn, in der vernetzten (Blogger-)Welt. Erfolg ist etwas Relatives – im Falle des OMD-Opfers war der Marketing-Gag nicht schlecht, für einige Messe-Besucher vielleicht sogar überzeugend, der Erfolg der Suchmaschinenoptimierung war jedoch von relativ kurzer, genau genommen von sehr kurzer Dauer.

So bleibt die Suchmaschinenoptimierung nicht nur für Online-Shop-Betreiber, sondern auch für deren Suchmaschinenoptimierer ein zweifellos spannendes Thema. Für Kunden und Werbeagenturen wird es allerdings nicht einfacher werden, zwischen all den Suchmaschinen-Spezialisten dieser Welt die richtige Wahl zu treffen. Auch nicht bei der Suche nach regionalen Suchmaschinenoptimierern, in Hamburg, Berlin, München oder anderswo. Die Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung werden zweifellos mehr… und mehr… und mehr… werden.

» RSS-Feed-Optimierung (WordPress How To)

Die RSS-Feed-Optimierung ist eine Usability-Optimierung und zur Nachahmung dringend empfohlen:

Nachdem die aktuellen Browser, z.B. der Internet Explorer 7 und Mozilla Firefox (2.0.0.1) das RSS-Problem schon erkannt und auf eigene Weise Abhilfe geschaffen haben, schien es mir schon fast nicht mehr so wichtig zu sein, meine RSS-Lösung für WordPress ins Netz zu stellen. Trotzdem möchte ich dies heute nachholen, denn schließlich gibt es so manchen Internet-Surfer, der die neuen Browser (noch) nicht verwendet:

RSS-Feed-Optimierung ist die etwas andere Art der Suchmaschinenoptimierung. Bei der RSS-Optimierung geht es nicht darum, Besucher zu gewinnen, sodern darum, Besucher, die über Suchmaschinen kommen, nicht gleich wieder zu verlieren!

Das RSS-Feed-Problem

Wer in Suchmaschinen auf RSS-Feeds klickt und einen älteren Browser benutzt, ist i.d.R. mit dem nächsten Klick schon wieder verschwunden, weil er mit dem dargestellten (XML-) Code nur wenig anzufangen weiß. Bei der Feed-Optimierung gilt es, Besucher-Verluste dieser Art zu verhindern, ohne die Feeds an Feed-Verteiler, wie FeedBurner outsourcen zu “müssen”.

Die Lösung des RSS-Feed-Problems

Durch “Feed-Optimierung” macht man seine RSS-Feeds navigierbar. Den Erfolg kann man später über die eigene Server-Statistik nachvollziehen, z.B. bei Betrachtung der Ein- und Ausstiegsseiten einer Homepage. Für die RSS-Optimierung wird eine XSLT-Erweiterung verwendet, deren Einbau recht einfach ist und maximal 15-20 Minuten Zeit “kostet”:

Was genau wird zur RSS-Feed-Optimierung benötigt?

  • eine XSL-Datei
  • eine CSS-Datei
  • und ein paar kleine Ergänzungen (Modifikationen)
    in 2 vorhandenen WordPress-Dateien

Muster-Dateien zur Feed-Optimierung (Download)

Muster-Dateien zur Feed-Optimierung
(Die Musterdateien basieren auf WordPress 2.0.5)

Kurzanleitung zur Feed-Erweiterung

  • Zip-Datei herunterladen
  • Dateien entpacken
  • nach “fob” oder “marketing” suchen
  • gefundene Zeilen anpassen
  • wp-rss2.php und wp-commentsrss2.php sichern
  • geänderte Dateien ins Hauptverzeichnis des Blogs hochladen
  • CSS-Gestaltung anpassen
  • Feed validieren, testen, fertig.

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» Google Logos

(natürliche) Google-Logos

Wer regelmäßig in der Suchmaschine Google sucht, findet bei Google immer wieder neue und verblüffende Logo-Kreationen. Unaufhaltsam wird das Google-Logo umgestaltet, passend zur Jahreszeit, zu speziellen Festtagen, … faszinierend.

Der “Google Watch Blog“, ein Internetangebot, das nicht nur für Online Marketer und Suchmaschinen-optimierer interessant ist, hat heute ein paar “natürliche Google-Logos” ausgegraben.

Für viele männliche Leser sicher einen Blick wert. ;-)

» Online Marketing 2007 : Wer hat den besten Spam-Schutz?

Spam kostet Zeit, die Online Marketer nicht haben:

Einer aktuellen Umfrage zu Folge sind 96% aller E-Mails Spam! In meiner E-Mail-Box haben sich zwischen Weihnachten und Sylvester rund 1.000 solcher Spam-Emails eingefunden, die jedoch größtenteils direkt gefiltert wurden. Frohes neues Jahr! Ich hoffe mal wieder, ich habe beim Löschen des Spam-Archivs nichts Wichtiges übersehen. ;-)

Erst wird die Homepage mit Spam verseucht (ich weiß nicht, wieviele tausend Spam-Links ich heute morgen allein aus einer “Coppermine-Bildergalerie” gelöscht habe), anschließend wird das E-Mail-Postfach unter Beschuss genommen. Zudem werden nicht nur die Nerven, sondern auch Server-Kapazitäten durch Spam-Attacken überstrapaziert. Man kommt deshalb um einen wirksamen Spam-Schutz nicht herum. Leider, denn mit jeder Art von Spam-Schutz ist ein gewisses Risiko verbunden, dass ein “normaler” Homepage-Besucher an eben diesem Spam-Schutz scheitert oder ihn zumindest als “lästig” empfindet.

Meist sind es wohl ein paar durchgeknallte Amerikaner, die mit Sex, Viagra und Online-Casino-Angeboten Aufmerksamkeit erregen möchten. Oft sind es aber auch Internet-Amateure (und -Profis), welche die Rechtslage ein bisschen unterschätzen (oder bewusst ignorieren) und unerlaubte Werbung noch und nöcher versenden, nicht selten auch über im Ausland ansässige “Spam-Verteiler”. Spam zu versenden kann in Deutschland sehr teuer werden… vielleicht noch nicht teuer genug?

Apropos “Spam kann teuer werden”. Zu den vor einiger Zeit in meinem Shopping-Blog aufgeführten Spam-Variationen ist seit einiger Zeit noch eine weitere Spam-Spielart auf dem Vormarsch, der Markenschutz-Spam, gegen den man sich aber, wie wir gestern gelernt haben, mittlerweile direkt beim Deutschen Bundestag via Online-Petition zur Wehr setzen kann.

Der ultimative Spam-Schutz sollte eigentlich eine wirksame “Mail-Bombe” sein. Ein “Feedback”, welches Spam-Bots zumindest für einige Stunden aus dem Verkehr zieht, unmittelbar nach dem Betreten einer WebSite…

Um Spam zu reduzieren gibt es natürlich bereits einige Ansätze:

1. Der Ausschluss von Spam-Bots via robots.txt dürfte (alleine) relativ wenig Wirkung zeigen. Man muss wohl davon ausgehen, dass Spam-Bots genau die Seiten am liebsten mögen, die für Spam-Bots mittels robots.txt verboten wurden.

2. In Kombination mit PHP und der .htaccess-Datei kann die robots.txt-Datei allerdings durchaus anti-spam-tauglich zum Einsatz kommen. Eine äußerst interessante Spam-Bot-Falle habe ich gerade bei Michael Langley entdeckt. In seinem Aufsatz: “Protect your site from spam bots” (brand aktuell), beschreibt er, wie die Spam-Bot-Falle funktioniert. Das Anti-Spam-Skript steht zum Download bereit. Wie groß hier das Risiko ist, versehentlich mit dynamischen IP-Adressen ausgestattete Besucher zu sperren, vermag ich auf die Schnelle nicht zu sagen. Ich tippe mal auf “marginal”. Einfach mal vorsichtig testen…

3. Abfangskripte für E-Mail-Spam-Bots: Bei dieser “Spam-Bot-Abfangvariante” werden Spam-Robotter auf eine Email-Adressliste umgeleitet, die tausende von E-Mail-Adressen enthalten kann, welche in der Realität (hoffentlich) nicht existieren. Im Idealfall werden Spam-Bots erkannt, umgeleitet und derart “überfüttert”, dass sie einige Zeit damit zu kämpfen haben, die Fake-Adressen (und Fehlermeldungen nach dem Mail-Versand) wieder los zu werden. Wie man Spam-Bots mit Müll füttert kann man z.B. auf “antispam.de” nachlesen.

4. Tarnung von E-Mail-Adressen: Zumindest im Impressum einer Homepage muss eine Kontaktadresse der verantwortlichen Person angegeben sein. Man ist gut beraten, wenn man diese vor Robottern tarnt. Entweder, man schreibt die Adresse etwas um (z.B. “der.ansprechpartner[at]aus-die-maus.de” statt “der.ansprechpartner@aus-die-maus.de”) oder man verschlüsselt die E-Mail-Adresse. Leider sind Spam-Bots nicht dumm. Genau wie Suchmaschinen, lernen sie im Laufe der Zeit dazu und können die eine oder andere Tarnung schon mal auffliegen lassen… Im Zweifel sollte man lieber auf ein Kontaktformular verlinken, statt ein “mailto:…” zu verwenden. Hier besteht jedoch das Risiko, dass E-Mails aus technischen Gründen schon mal “hängen bleiben”, den Empfänger also nicht erreichen. Die WordPress-Enwickler haben hier übrigens mitgedacht. Zum Schutz vor Spam-Bots wurde die E-Meil-Verschlüsselung gleich integriert. Die verschlüsselte E-Mail-Darstellung erreicht man in WordPress mit: < ?php echo antispambot($curauth->user_email); ? > (Im Falle der Nutzung bitte die PHP-Leerzeichen vorn und hinten entfernen).

5. Einsatz intelligenter Anti-Spam-Module: Im openSource-Bereich gibt es glücklicherweise einige Anti-Spam-Entwicklungen, die z.B. für Blogger sehr nützliche Dienste leisten. Mit diesen, auch “Anti-Spam-Plugin” genannten Scripten, kann man z.B. seinen Business Blog recht gut vor Spam-Einträgen schützen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit “Spam Karma 2” und einem “Captcha-Plugin” mit Rechenfunktion gemacht. Captcha-Plugins geben ein Bild bzw. Buchstaben und Zahlen vor, die man in ein Feld eingeben muss, um zu bestätigen, dass man ein Besucher (und kein Spam-Bot) ist. Das in diesem Blog verwendete WordPress-Plugin nennt sich “Math Comment Spam Protection“. Für den gleichen Zweck wird oft ein Plugin namens “Askimet” verwendet – nicht nur in WordPress Blogs, sondern auch in Foren usw.. Daneben habe ich heute ein Captcha-Plugin für die Coppermine-Bildergalerie entdeckt, das ich in Kürze wohl auch mal testen werde.

Fazit: Spammer und Spam-Bots entwickeln sich weiter – aber auch die Anti-Spam-Methoden. Leider muss man sich zwischen harter und weicher Gegenwehr entscheiden, einem Spagat zwischen Benutzerfreundlichkeit und Spam-Bot-Abwehr. Neben E-Mail-Adressen werden oft auch Trackback-URLs bereits getarnt, was dem Vernetzungsgedanken von Web 2.0 nicht sehr entgegenkommt, vor ungeliebten Spam-Attacken aber durchaus schützen kann. Man wird vermutlich niemals alle Übeltäter sauber filtern können. Mit Spam Karma 2 (s.o.) habe ich allerdings sehr gute Erfahrungen gemacht – auch wenn es einem nicht erspart bleibt, die abgefangenen Spam-Versuche zu screenen, um anschließend entgültig über “Löschung oder Freischaltung” zu entscheiden. Leider müssen Spammer und Hacker sich immer erst einmal ordentlich austoben, bevor man ein wirksames Gegenmittel erfinden kann. Aber gute Tools und Anti-Virenprogramme denken heutzutage schon recht erfolgreich mit. Wir dürfen also gespannt sein, wohin uns die “Spam-Reise” in 2007 führen wird. Den einen oder anderen Spammer hat es ja zum Glück schon eiskalt erwischt. Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein – aber die Spam-Bot-Fallen werden sicher noch besser werden. Spätestens mit dem Durchbruch intelligenterer Netze (Web 3.0). Sie merken sich Zeit und Ort und IP-Adresse – und sobald der Spam-Bot wiederkommt, schnappt die Falle zu. Einmal demaskiert wird der Täter zum Opfer – so sollte es eigentlich immer sein. Doch momentan bleibt das vorerst ein Traum, der nur selten in Erfüllung geht. Gut getarnt, ist halb gewonnen. Das gilt für Täter und Spam-Opfer gleichermaßen…

» Frohes neues Jahr! Zeit für die erste gute Tat…

Bevor wir nun das neue Jahr mit neuen Marketing-Ideen angehen, haben wir eine gute Möglichkeit, die erste gute Tat für 2007 zu erbringen. Gleich jetzt und online – es kostet nur eine Minute Zeit:

Immer wieder gelingt es bestimmten Leuten, sich Markenrechte zu sichern, die eigentlich zum öffentlichen Sprachgebrauch gehören und daher “normalerweise” gar nicht “schützbar” sind. Fast egal, solange der Markenschutz nicht grob missbraucht wird. So kann z.B. der versehentliche Gebrauch eines Wortes wie “Olympia” zu horrenden Abmahnkosten führen, was sicher nicht im Sinne des Erfinders ist und mit sportlichem Fair Play nicht viel gemein hat.

Im nacktnasenwombat Blog und im SEO Blog finden sich Hinweise und weitere Informationen zu einer aktuellen Online-Petition des Deutschen Bundestags, bei welcher man seinen Beitrag dazu leisten kann, den deutschen Abmahnwahnsinn ein wenig einzudämmen. Selbst wo kein Wettbewerb besteht, wird das Wettbewerbsrecht oft gebogen und gebrochen, dass einem ganz schwindelig werden kann… Schön, dass der Bundestag die Möglichkeit von Online-Petitionen geschaffen hat.

» fob marketing wünscht guten Rutsch!

Ein aufregendes und erfolgreiches Jahr geht nun dem Ende entgegen. Nur noch wenige Stunden, dann heißt es wieder PROSIT…!

(Sylvester Special, entliehen von YouTube)

Zum Ende des Jahres erhielt auch fob marketing selbst (endlich) mal eine neue Homepage. Viele Leute hatten sich in der Vergangenheit beschwert, dass nirgendwo steht, womit sich fob marketing eigentlich beschäftigt. Hmmm… mit Marketing !?! ;-) Andere reklamierten den fehlenden Blog… (o.k., sorry). Wieder andere reklamierten meine eigenen Suchmaschinentreffer. Was`n Wunder, wenn man hier seit 2002 nichts mehr geschrieben hat. Das ändert sich nun aber schnell… Suchmaschinen-Referenzen gibt`s, wie immer, (nur) auf Anfrage.

Meine “guten Vorsätze für 2007″:

Ich werde mich bemühen, hier in 2007 die wichtigsten Facts aus Marketing, Werbung, Internet, PR und Suchmaschinenoptimierung zu posten – von Zeit zu Zeit auch ein paar Tipps und Tricks. Für das neue Jahr plane ich zudem noch ein paar andere Web 2nullige Entfaltungsmöglichkeiten, für Business und private User. Nicht besonders aufregend aber hoffentlich besonders nützlich. Doch zuvor muss fob-marketing.de noch “fertig” gemacht werden. Das wollte in 2006 leider nicht mehr ganz gelingen… ;-)

Ich wünsche allen Kunden, Lesern, Freunden und Partnern einen guten Rutsch und glänzende Geschäfte in 2007. Wollen wir hoffen, dass die Auswirkungen politischer Veränderungen, allen voran die Mehrwertsteuererhöhung, nicht all zu lange nachwirken.

Alles Gute und good luck!
Oliver Bockelmann

» Online Shopping und eCommerce-Studien

Zur Zeit überschlagen sich die Meldungen zu Online Shopping – Studien des Jahres 2006. In meinem (privaten) Shopping Blog hatte ich Anfang Dezember schon einige Online-Studien der BITKOM kommentiert. Demnach stieg der Umsatz im deutschen Online-Handel bereits im Jahr 2005 um 58% auf 321 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Wie der Hightext Verlag meldet, stieg die Anzahl der deutschen Online-Shopper im vergangenen Jahr um 7% auf insgesamt 27 Millionen Internet-Käufer. Die Online-Service-Nachfrage steigt…

Von allen Online Shopping -Umsätzen Westeuropas entfielen (2005) 30% des Gesamtumsatzes auf in Deutschland verkaufte Waren und Dienstleistungen.

eCommerce - Studie

Die Nachfrage nach eCommerce-Lösungen stieg ebenfalls auf ein Rekordniveau (seit 2003) an – eBusiness-Lösungen werden inzwischen auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen stark nachgefragt, so die BITKOM-Studie.

Im Electronic Commerce Info Net (ECIN) finden sich weitere interessante Studien zu Online Shopping, eCommerce und zu Veränderungen im Verbraucherverhalten – online und offline.

Ein paar Auszüge der aktuellen Online Shopping und eBusiness -Trends:

Eine metasys-Studie stellte am Anfang des Jahres klar, dass Hersteller und Händler unter Druck stehen. Preisvergleiche sind fester Bestandteil der Online-Kultur und aus keinem Kauf mehr wegzudenken. Das Internet bietet mit einer noch nie dagewesenen Markttransparenz ein Eldorado für Schnäppchenjäger. Selbst wenn die Leute nicht im Internet einkaufen, verlangen sie von ihrem Händler vor Ort den im Internet meist günstigeren Preis.

Einer Trendstudie von Interone Worldwide zu Folge ist das Internet für die Zielgruppe der 30-49 jährigen das glaubwürdigste Informationsmedium und der Ort, an dem Kaufentscheidungen getroffen oder vorbereitet werden.

Nielsen/NetRatings veröffentlichte eine Studie, wonach 94% aller deutschen Haushalte mit Internet-Anschluss (etwa 1/3 der Bevölkerung ist bereits mit einem Breitband-Anschluss versorgt, Tendenz steigend) wichtige Kaufentscheidungen durch Internet-Recherchen vorbereiten. Für 81% ist der Preisvergleich am wichtigsten, gefolgt von Produktinformation und Testberichten.

In einer Studie des Marktforschungsinstituts Fittkau&Maas fand man im Mai 2005 heraus, dass 57% der im Internet nach Produktinformationen recherchierenden Personen bei besonders günstigen Online-Shops einkaufen. Preissuchmaschinen und Preisvergleichsportale sind somit fester Bestandteil unserer Online-Welt.

Die mentasys-Studie macht zudem deutlich, dass sich durch das Internet der Prozess der Kaufentscheidung stark gewandelt hat. Während der klassische Kunde früher beim Händler seines Vertrauens einkaufte und sich eher sekundär für bestimmte Produkte oder Marken interessierte, entscheidet sich der Kunde (dank Internet) heute erst für das Produkt und anschließend für einen Händler. (Point of Need » Point of Decision » Point of Sale).

Der Händler hat somit keine andere Wahl mehr, als professionell in Suchmaschinen, Shopping- und Preisvergleichsportalen zu werben, um sich direkt am “Point of Decision” zu präsentieren und überzeugend zu empfehlen. Ein verbessertes Qualitäts- und Service-Niveau kann dazu beitragen, Preisunterschiede auszugleichen und Internet-Kunden trotz Preisdifferenz für sich zu gewinnen.

Eine ebay-Studie mit dem Titel “Online-Shopping in Deutschland: Wer kauft was im Netz?” spricht von soliden Wachstumsraten und neuen Käuferschichten für Online-Shop-Betreiber – aber auch von steigenden Ansprüchen an den eCommerce. Besonders interessant an dieser Studie ist eine genaue Diversifizierung der unterschiedlichen Käufergruppen im Internet. So shoppen z.B. Karrierefrauen und Azubis am meisten, der Osten kauft besonders preisbewusst im Internet ein, der Westen setzt dagegen auf Bequemlichkeit und große Marken. Männer gelten als experimentierfreudiger, Senioren informieren sich vor dem Kauf am besten (und lesen auch das Kleingedruckte). Und wie sollte es im Marketing auch anders sein? Man sollte genau wissen, wen man auf welche Weise zu gewinnen versucht!

Der Studie nach ist der Online-Kauf für viele Deutsche inzwischen alltäglich geworden. Die Einkaufshäufigkeit im Internet ist von Jahr zu Jahr deutlich gestiegen. Die Zahl der “Heavy- und Power-Shopper” wächst beständig. Am meisten kaufen 15-29jährige Online-Shopper ein, von denen sich 82,7% im Internet bewegen, gefolgt von den 30-39jährigen, die im Internet zu 82,4% vertreten sind. Frauen kaufen lieber in großen und bekannten Online-Shops ein, während Männer auch häufiger in weniger bekannten oder auch in ausländischen Online-Shops bestellen. Besonders interessant ist aber die Entwicklung des Seniorenmarktes. Mit 51,5% kauft mehr als die Hälfte der über 60jährigen online ein! Jeder zweite “Silver Surfer” bewegt sich jedoch extrem vorsichtig im Internet und schränkt seinen Einkaufsradius stark ein, auf inländische, große und etablierte Online-Shops.

Wer sich für Top Seller im Internet interessiert, sollte mal bei den aktuellen ebay-Studien vorbei schauen. Das Presse-Archiv liefert eine Menge relevanter Informationen. Auch solche, die Auskunft darüber geben, was Deutsche mit ihren Weihnachtsgeschenken anfangen: Jeder zehnte Deutsche verkauft seine Geschenke einfach weiter. Nun ja…

» Auf den Spuren von Web 3.0

Was ist Web 3.0 eigentlich wirklich?

Soviel vorab: Wer Ihnen heute eine “Web 3.0 – Homepage” verkaufen will, lebt entweder in der Zukunft oder er ist ein Web-Versionsbetrüger. ;-)

Im Artikel “Aus Web 2.0 wird Web 3.0 – Visionen für den Versandhandel” habe ich bereits versucht, zu erklären, dass die dort beschriebenen Web 3.0 – Entwicklungen im Grunde verfeinerte Spielarten von Web 2.0 sind – also größtenteils aufwendige Spezial-Programmierungen, die man eher als “Erweiterung der Möglichkeiten von Web 2.0″ als mit “Online Marketing 3.0″ oder “Web 3.0″ bezeichnen sollte.

Gerade habe ich einen Gastartikel bei “Dr. Web” entdeckt, über “Die Zukunft im Web 3.0 – Eine Vision“. Diese Web 3.0 – Vision finde ich persönlich deshalb sehr interessant, weil sie auf harten Fakten, nämlich den aktuellen und den zukünftigen technischen Gegebenheiten des Internet basiert. Ich denke, dass sie den vorangegangenden Web 2.0 / Web 3.0 – Artikel sehr gut ergänzt und gut veranschaulicht, inwiefern Web-Entwicklungen an technische Möglichkeiten und Gegebenheiten gebunden sind. Wird das Netz sich in Zukunft selbst vernetzen?

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