Marketing & SEO News im fob marketing Blog

» Internet-Risiko: Handicaps der Woche

Risiko 1: WordPress Plugin “Subscribe to Comments” ein Abmahnproblem?
Risiko 2: Urheberrechtsstreit – Suchmaschinen in Deutschland bald verboten?

1. Subscribe to Comments

Die “Internet-Gesetzeslage” ist in Deutschland nicht immer einfach zu verstehen. Kommende Woche werde ich zum Beispiel einigen Kunden erklären müssen, warum ich in ihrem Corporate Blog über`s Wochenende heimlich, still und leise das beliebte WordPress Plugin “Subscribe to Comments” abgeschaltet habe.

Subscribe to Comments war in Deutschland eigentlich schon immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Meine Anfrage beim Entwickler, ob man das Tool “für deutsche Rechtsanwälte und deren Auftraggeber” nicht mit einem vorsorglichen Abmahnschutz à la “double-opt-in” versehen könnte, blieb bis heute leider ungehört.

Als ich über eine XING-Gruppe erfahren habe, dass sich “Subscribe to Comments” inzwischen tatsächlich zu einem Abmahnproblem entwickelt hat, habe ich es vorsorglich hier und dort abgeschaltet. Die empfohlene Alternative heißt momentan “RSS-Abo”. Dazu findet sich auch im Blog von fob marketing bei jedem Artikel ein RSS-2.0-Link, mit welchem garantiert nur echte Abonnenten die neuesten Informationen erhalten. Nachteil: E-Mail-Kommentar-Abos sind herrlich simpel und praktisch. Ich nutze sie selbst auch sehr gerne. Alternative WordPress-Plugins scheiden jedoch momentan auf Grund von Sicherheitsbedenken aus. Hmmm….

Problematisch an Subscribe to Comments ist die Schwierigkeit, im Zweifel nicht beweisen zu können, dass abonnierte Kommentare eines Beitrags nicht zu Werbezwecken dienen, sondern als Service für Besucher gedacht sind, die sich über Meinungen zu bestimmten Themen auf dem Laufenden halten lassen wollen.

Das Risiko habe ich bis heute als marginal eingestuft, weil man mit Subscribe to Comments keinen Newsletter abonniert, sondern nur einen dedizierten Kommentarstrang zu einem ganz bestimmten, explizit ausgewählten Blog-Eintrag. Sollte tatsächlich jemand einen Dritten für einen Kommentarstrang “aktivieren”, erhält dieser erstens nur vergleichsweise wenige E-Mails, zweitens nur solche zu einem ganz bestimmten Thema, drittens keinen Newsletter und keine Werbebotschaften, sondern abonnierte Besucherkommentare und viertens kann er diese E-Mails jederzeit mit Leichtigkeit abbestellen, sollten sie tatsächlich mal als störend empfunden werden.

In deutschen Blogs halten sich die Kommentare zu einem bestimmten Thema eigentlich (meistens) stark in Grenzen. Nun ja… So ganz will mir der Zusammenhang zwischen Newsletter-Abo und Kommentar-Abo nicht einleuchten. Wer sich aber nicht wegen jeder Kleinigkeit vor Gericht herumstreiten möchte, tut momentan wahrscheinlich gut daran, Subscribe to Comments abzuschalten, bis das Double-Opt-In-Problem gelöst ist.

2. SOS SEO BLOG meldet “bescheuertes Urteil zur Google Bildersuche

Das kann ich unterstreichen. Und zwar im Sinne von “bescheuert für den Kläger!”

Wer seine Bilder nicht in Suchmaschinen gelistet haben möchte, kann sie mit Leichtigkeit von der Suchmaschinenindizierung ausschließen. Anschließend hat er natürlich ein dickes Marketing-Problem. (Selber Schuld…)

Wer hingegen gestohlene Grafiken im Internet finden möchte, zum Beispiel um sein Urheberrecht durchzusetzen, ist auf die Suchfunktionen der Suchmaschinen angewiesen!

Nach Angaben des Instituts für Urheber- und Medienrecht hat das Landgericht Hamburg jüngst entschieden, dass die Google-Bildersuche das Urheberrecht verletzt. Genau das dürfte jedoch unter Fotografen, Künstlern, Grafikern und Designern reichlich Unmut aufkommen lassen. [weiterlesen…}

» Web2.0Expo: Online Marketing heute

In meinem Telefonat neulich (die Sache mit der SEO Agentur) habe ich spontan den Reismopp erfunden. Einen nützlichen Spezial-Wischmopp, der in keiner Küche fehlen sollte. Wer hätte gedacht, wie nützlich solch kleine Erfindungen manchmal sein können: ;-)

Anlässlich der Web20Expo (Barcamp Berlin 2008) suchte der web2.0-Expo-Blog gerade nach einem “a Google”, einer Keyword-Kombination, in der die Keywords “Web20Expo”, “Barcamp” und “Berlin” vorkommen, bei der Google aber nur ein einziges Ergebnis zurück liefert.

Web20Expo Barcamp Berlin SEO Agentur Reismopp” wäre mit ziemlicher Garantie ein Gewinner-Key-String gewesen. Aber leider sind die Leser amerikanischer Blogs scheinbar Frühaufsteher, so dass dieser Artikel nicht rechtzeitig fertig wurde, um an der Web2.0-Expo-Verlosung teilnehmen zu können. Schade… ;-)

Das Direktmarketing im Internet wird mit Web 2.0 angetrieben. Direkter geht es eigentlich nicht. Anlässlich der Web20Expo 2008 kreist zur Zeit ein Video des Keynote-Speakers Gary Vaynerchuk durchs Web, der auf der Web2.0-Expo-Veranstaltung in NewYork bereits vorgetragen hat:

(via basicthinking). Kernaussage: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Drum prüfe, womit Du Dich wirklich beschäftigen willst. Der Tag hat 24 Stunden, die genutzt werden wollen…” ;-)

So wurde der “wine library shop” zum Beispiel mit Forum, Blogs und Podcasting erweitert. Und so verkauft der Gary gerade Wein

Auch in Deutschland fand ich ein gelungenes Web-2.0-Integrationsbeispiel, bei fahrrad.de. Zu jedem erklärungsbedürftigen Produkt findet sich bereits ein Verkaufsvideo, das den Web-Absatz stärkt und den Gang zum lokalen Händler oft überflüssig macht (Beispiel).

Kundenkommunikation 2.0, Trendforschung 2.0 und Feedback 2.0 führen schließlich zur Kundenbindung 2.0. Online-Unternehmen werden durch Videos und Weblogs “vermenschlicht” und “anfassbar”. Sie bekommen ein “Gesicht” und werden dialogfähig. Eigentlich erstaunlich, dass es so lange braucht, um sich herum zu sprechen. Denn das Web 2.0 ist ja nicht unbedingt “neu”.

Der frühe Vogel fängt mt etwas Glück den einen Wurm (siehe Verlosung, oben). Was aber mag wohl der fleißige Vogel fangen, während der frühe Vogel bereits müde und gesättigt ist? ;-)

» WordPress 2.7 wird aktualisierungsfreundlicher

WordPress-Aktualisierung auf Knopfdruck. Was bringt`s?

Wer sein(e) WordPress-Produktionssystem(e) aktuell halten möchte, verfügt seit einiger Zeit bereits über die Möglichkeit, Plugins (WordPress-Erweiterungen freiwilliger Open-Source-Entwickler) auf Knopfdruck zu aktualisieren. Zumindest jene Plugins, die nicht für eigene Zwecke modifiziert worden sind.

Mit der kommenden (November-) Version 2.7 soll nun auch die automatische Aktualisierung des WordPress-Core-Systems möglich werden. “WordPress Deutschland” veröffentlichte dazu gestern einen deutsch sprachigen Artikel, der detailliert erklärt, wie es funktioniert. Klingt super. Einzige Bedenken:

Der Austausch veralteter Core-Dateien per FTP ist verglichen mit anderen Anpassungen eigentlich ein Kinderspiel. Trotzdem ist eine Aktualisierung auf Knopfdruck, bei gleichzeitig automatischer Aktivierung einer Wartungsmodus-Seite, ein riesiger Fortschritt, war mit der Anfertigung von Wartungsmodusseiten doch bisher immer einiger (oft fast überflüssiger) Aufwand verbunden. Die Möglichkeit zur automatischen Aktualisierung des Core-Codes könnte nun den einen oder anderen dazu verleiten, die Risikobereitschaft zu erhöhen und das Update auf Knopfdruck “einfach einmal zu probieren”. Ich würde jedoch empfehlen, dies erst einmal mit einem Backup-System zu versuchen. Denn oftmals ergeben sich aus Updates Schwierigkeiten mit den gewohnten Plugins, Aktualisierungsnotwendigkeiten am eingesetzten Theme (veraltete Funktionsaufrufe) und ein “geprüftes und lauffähiges Backup für den Fall der Fälle” dürfte ebenfalls nicht schaden. So ganz automatisch wird die Sache wohl nicht funktionieren. Mit ein bisschen Glück vielleicht aber besser, als man denkt. Mal sehen. Ein schönes Feature ist das Auto-Backup auf jeden Fall.

» SEO Agentur vs. Marketing Agentur

Das Telefonat mit der SEO Agentur, die eigentlich eine Marketing Agentur ist, im Sinne der strategischen Unternehmensplanung:

Kundin: Herr Bockelmann, warum findet man sie bei Google eigentlich nicht unter dem Stichwort SEO Agentur?

Hmmm… Warum werde ich nicht unter “Reismopp” gefunden? ;-)

Wenn ich bei Google nach Traffic-Schätzungen für SEO Agentur schaue, meint Google, dass das Keyword SEO Agentur bei Werbeschaltung nicht einmal einen Klick pro Tag bringt. Klar könnte ich mich ein bisschen unter SEO Agentur pushen, habe aber doch eigentlich eine Marketing Agentur, genau genommen einen “Marketing und SEO Consulting Service”. Dies schließt die SEO Agentur und vieles andere ein.

  • Sind ihre Rankings nicht viel wichtiger als meine?
  • Hätten Sie mich damals beauftragt, wenn ich “nur” SEO bzw.
    Suchmaschinenoptimierung im Portfolio gehabt hätte?

Kundin: Aber Sie sind doch unser SEO… Und das mit dem “keine Klicks für das Keyword SEO Agentur” glaube ich nicht.

*lach tot* (auf beiden Seiten)

Natürlich könnte ich mir nun eine extra Agenturseite für die SEO Agentur bauen, denke aber das werde ich nicht tun. Gestern suchte zum Beispiel jemand nach “Marketing + Werbung + Internet“, fand eine Marketing Agentur in Hamburg und iwar mit dem Google-Ergebnis, soweit mir bekannt ist, sehr zufrieden. ;-)

» Logo Branding für Markenlogos

Gelegentlich werde ich auf Kundenseite in Sachen Markenlogos und Branding um Rat gefragt.

Es gibt allerlei Möglichkeiten, eine Marke zur Marke zu machen. Millionen von Möglichkeiten, ein Logo zu gestalten. Weit weniger Möglichkeiten, das eigene Markenlogo zu gestalten – möglichst einfach aber ohne verloren zu gehen, möglichst skalierbar aber nicht inhaltsleer, möglichst mit Botschaft aber ohne aufdringlich zu wirken

Aber wo kann man sich die im Einsatz befindlichen Logos eigentlich anschauen?

Ein bisschen Branding kann sicherlich nicht schaden, dachte ich mir, als ich den World Brands Club entdeckte. Und siehe da, mein Logo wurde im Kreise der local-global-local Marken aufgenommen.

Ab heute “Global Marketing Consulting“. ;-)

» Deutschland vor der Marketingkrise?

Ein Wort zum Sonntag:
Überlegungen zu Marketing, Telefonmarketing und Datenschutzgesetzen.
Wie groß ist die Bedrohung für Unternehmen, die im deutschen Markt agieren?

Unter uns: Wenn Werbung einmal richtig funktioniert – davon sind wir natürlich noch seeeeehr weit entfernt – liest sie dem Verbraucher seine Wünsche von den Lippen ab. Natürlich nicht einfach so, sondern genau dann, wenn mal wieder der Zeitpunkt gekommen ist, wo er sich nach Werbung sehnt. Oder aber, wenn es etwas Neues gibt, wofür sich der Verbraucher “allgemein” besonders interessiert.

“Wenn er was tut?” Richtig. Wenn er sich nach Werbung sehnt! Und NUR dann, wenn er sich nach Werbung sehnt. Und zwar nach Werbung für eine absolut 100prozentige Befriedigung konkreter Bedürfnisse.

Google hätte es theoretisch leicht, solche Bedürfnisse zu befriedigen. Die Suchmaschine könnte die aktuelle Recherche (Suchanfragen) checken, einen regionalen Vertragspartner auswählen und seine Telefonnummer nebst Rückruf-Button einblenden.

Nun habe ich den Rechner aber gerade ausgeschaltet und die unterschiedlichen Medien, das Internet und mein TV, sind noch nicht wirklich zusammengewachsen… Hmmm….

Mal angenommen… ich lege mich nach einem langen, harten Arbeitstag einigermaßen erschöpft vor meinen Fernseher, um vor dem Schlafen gehen noch etwas abzuschalten. Während ich vor mich hin zappe fällt mir plötzlich auf, dass mein Magen knurrt. Bei all dem Stress des Tages habe ich doch tatsächlich vergessen, etwas zu essen. Ich blättere also durch meinen regionalen “Lieferservice-Channel” und klicke auf “Bitte die Empfehlungen des Tages abspielen, einschließlich aktueller Lieferzeit und Konsumentenbewertung. Anschließend zwecks Bestellannahme anrufen”… Es erscheint die passende Werbung, das Telefon klingelt, mein Agent nimmt die Bestellung auf und leitet sie unverzüglich weiter… Eine halbe Stunde später klingelt es an meiner Tür und ein freundlicher Mensch überreicht mir mein Dinner for 2, einen guten, dazu passenden Wein und eine Schachtel Zigaretten. Der Abend ist gerettet. ;-)

Im Beispiel handelt es sich um eine einmalige Willenserklärung. Damit der Auftrag ausgeführt werden kann, erhält der Agent von mir verschiedene Daten, die er für meine Bestellung benötigt. Name, Adresse, Telefonnummer, Essenswunsch, Weinsorte und konkrete Angaben zum Sucht- bzw. Genussverhalten, die Zigarettenmarke. Zwangsläufig wird der Agent meine Daten auch an seine Erfüllungsgehilfen weiterleiten müssen.

Der Agent vermittelt meine Wünsche natürlich nicht umsonst. Um mir das Leben so angenehm wie möglich zu machen – dabei aber auch Fernsehwerbung, Partner-Akquisition (für nationale und internationale Küche), ein Qualitätsmanagement (Überwachung der Servicequalität) usw. finanzieren zu können – wird er versuchen, meine Daten zu speichern und wiederzuverwenden, zum Beispiel für spätere, zu meinem Konsumentenverhalten passende Direktmarketingaktionen, mit Highlights, die zu meinem persönlichen Konsumentenverhalten passen, um mich vom Einmalkunden zum Stammkunden zu machen. Sollte es dem Agenten künftig verboten sein, meine Kundendaten ohne ausdrückliche schriftliche Erklärung zu verwenden, so wird meine Bestellung wahrscheinlich gleichzeitig Anfang und Ende unserer Geschäftsbeziehung sein. Denn wenn es dem Agenten gesetzlich nicht einmal mehr erlaubt ist, seine eigenen Bestandskunden zu kontaktieren, werden kurzfristig seine Preise explodieren müssen. Fast genauso kurzfristig wird er vom Markt wieder verschwinden…

Nun habe ich aber diverse weitere Bedürfnisse. Zum Beispiel das neueste Handy eines bestimmten Herstellers oder einer bestimmten Produktkategorie. Vielleicht ein neues Sofa in einer bestimmten Design- und/oder Preiskategorie. Ich möchte über PKW-Neuheiten in einer bestimmten Fahrzeugklasse auf dem Laufenden gehalten werden, über Mode-Trends, bestimmte Fortbildungsmöglichkeiten und so weiter und so fort… Ich möchte selbst bestimmen, wie ich diese Informationen erhalte, eventuell nur auf bestimmten Informationswegen – per Telefon, Fax, E-Mail, RSS oder Post.

Wie lange werden solche Informationsangebote in Deutschland noch möglich sein, theoretisch?

“Informationsflatrates” decken sich oftmals mit bestimmten Kundenwünschen, eine 100prozentige Übereinstimmung kann aber nicht immer garantiert werden. Sind weitere Verschärfungen des Datenschutzgesetzes eventuell kunden- und servicefeindlich? Werden solche Verschärfungen die Unternehmen zur Standortverlagerung ins (europäische) Ausland zwingen, weil ein einziger Fehler den Ruin bedeuten kann?

Schwarze Schafe, die Ihren Firmensitz oftmals bereits im Ausland haben und viele von solchen genervte Bundesbürger, veranlassten den deutschen Bundestag dazu, erneut über die Verschärfung des Datenschutzgesetzes nachzudenken. Vor allem im Bereich des Telefonmarketing wurde der Bogen offenbar deutlich überspannt. Auch ich erhielt gestern wieder einmal einen dubiosen Anruf, nach welchem ich angeblich meine Zustimmung für den Empfang von SMS-Mitteilungen noch nicht abgegeben hätte, was ich aufgrund einer vorliegenden SMS-Mitteilung nun tun sollte, jedoch durch Auflegen “verneinte”. Problematisch sind vor allem Telefonbelästigungen, übertrieben häufige Markt- und Meinungsforschungsanrufe, unerwünschte Telefax- und E-Mail-Werbung, …

Aktuellen Informationen des DDV (Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.) zu Folge ist die Reaktion der Bundesregierung scheinbar als “mehr als bedenklich einzustufen”. Seit Veröffentlichung mehrerer Mitteilungen zur Verschärfung des Deatenschutzes im September 2008 scheint sich im deutschen Versandhandel einige Unsicherheit breit zu machen.

Das Worst Case Szenario:

Es dürfen keine Kunden mehr kontaktiert werden. Weder potenzielle Neukunden, noch Bestandskunden. [weiterlesen…}

» Studienergebnis: Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs

Mit dem Beitrag “Corporate-Blog-Studie der LM-Universität München” machte ich hier im Blog am 06. August 2008 auf eine Corporate-Blog-Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München aufmerksam, für welche Studienteilnehmer gesucht wurden.

Wie mir Daniel Pfeiffer heute mitteilte, liegt inzwischen das Ergebnis der Corporate-Blog-Studie vor. Im Rahmen einer Masterarbeit in Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung wurde die folgende Fragestellung beantwortet:

Die Glaubwürdigkeit der Unternehmenskommunikation im Social Web am Beispiel des Corporate Blogs

Die dazugehörige Online-Befragung trägt den Titel:

Die Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs
Key Findings einer quantitativen Online-Befragung zur Glaubwürdigkeit von Unternehmens-Blogs

… und darf mit Erlaubnis des Verfassers hier veröffentlicht werden.

Das Ergebnis der Online-Befragung (Keyfacts) kann bei fob marketing als PDF abgerufen werden, Einblick in einen Auszug der Masterarbeit erhält der geneigte Leser direkt bei Daniel Pfeiffer.

“Das ultra kurze Fazit” der Corporate-Blog-Studie lautet: Ein Corporate Blog ist glaubwürdiger als eine Corporate Website. Die Nutzung wird aus dieser Perspektive heraus also empfohlen.

Es wird ein Vergleich geliefert, zur Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs im Vergleich zu anderen etablierten Informationsquellen, ein Branchen-Direktvergleich zur Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs und auch die formalen Merkmale (“Was macht den Blog glaubwürdig?”) werden betrachtet.

Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs nach Branchen

Es finden sich Hinweise zur Auswahl von Themen und Blog-Autoren und schließlich auch einige Tipps für den Betrieb eines glaubwürdigen Corporate Blogs:

  • Aktualisieren Sie den Blog regelmäßig.
  • Gehen Sie auf aktuelle Themen Ihrer Branche ein.
  • Schaffen Sie Quellentransparenz. Geben sie Informationsquellen an und verweisen Sie
    ggf. auf externe Quellen.
  • Geben Sie die Namen der Blog-Autoren an.
  • Schaffen Sie unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten für die Blog-Nutzer.
  • Geben Sie Feedback auf Kommentare und gehen Sie besonders auf kritische
    Kommentare ein.
  • Nehmen Sie im Blog Stellung zu Kritik in anderen Medien.
  • Achten Sie auf eine einfache und nachvollziehbare Menüstruktur.
  • Personalisieren Sie die Blogbeiträge.
  • Lassen Sie überwiegend Mitarbeiter niedrigerer Hierarchiestufen schreiben.
  • Lassen Sie anerkannte Experten schreiben, eventuell auch als Gast-Autor.
  • Politische Themen und Beiträge über die Geschäftstätigkeit sollten vermieden werden.

Bei der Auswertung der Key- bzw. Shortfacts dieser Masterarbeit ist zu berücksichtigen, dass es bei der Corporate-Blog-Studie primär um Kenngrößen zur Bestimmung der Glaubwürdigkeit eines Corporate Blogs ging. Der individuelle Erfolg eines Business Blogs wird natürlich maßgeblich durch den individuellen Einsatz bestimmt – und manche Branchen geraten bei “allgemeiner Betrachtung” eventuell verstärkt durch “Spammer” in Verruf. Qualität kann den individuellen Vertrauensbonus sicherlich massiv beeinflussen.

Happy Blogging!

» WordPress-Kosmetik und nofollow

WordPress-Updates sind ein guter Zeitpunkt zur Funktionsüberprüfung:

  • Welche Seiten brauchen keinen PageRank (mehr)?
  • Welche WordPress-Funktionen sind veraltet und erneuerungsbedürftig?
  • ( How to: Wie neutralisiert man Post-Feed-Links? )

Bisher habe ich mich dagegen gestreubt, Unterseiten der eigenen Homepage durch Verwendung des Nofollow-Tags abzuwerten. Nach anfänglicher Hysterie um das “Verschenken von PageRank auf der eigenen Website” haben ja sehr viele Leute schon vor langer Zeit zu aus meiner Sicht teilweise sehr radikalen und übertrieben Maßnahmen gegriffen. Nofollow hier, nofollow da – und schon wird überhaupt kein PageRank mehr auf der eigenen Website umverteilt. ;-) [weiterlesen…}

» SEO Pagebar 2.2 BETA (deutsch)

Ziemlich deutsch zur Zeit, die SEO-Pagebar-Erweiterung. Übersetzungen sind noch nicht fertig:

Wer seine SEO Pagebar um einige Features erweitern möchte:

  • dynamische Verwaltung von Tag, Monat, Jahr
  • dynamische Behandlung von Suche und Autorensuche

… kann sich jetzt schon einmal die SEO Pagebar 2.2 BETA dazu herunterladen.

Ich habe die SEO Pagebar heute im Zuge meines eigenen WordPress 2.6.2-Updates installiert, wobei mir ein kleiner Bug auffiel (fehlende Weiterblätternfunktion im Mittelteil der SEO Pagebar) und die fehlenden Funktionen oben.

Da ich gerade nicht weiß, wie ich den Datumswechsel zwischen deutscher und amerikanischer Schreibweise einbauen soll – vielleicht weiß das jemand hier (?) – gebe ich erst einmal die deutsche Version heraus:

Download SEO Pagebar 2.2 BETA

… wie immer ohne Garantien und Gewährleistungen, also auf eigenes Risiko.

Update-Hinweis:

Einfach die beiliegende Datei der 2.2 BETA-Version entpacken und über die vorhandene SEO Pagebar -Installation kopieren, im Verzeichnis …wp-plugins/seopagebar.

» PageRank Update 09 2008

PageRank 6 -> PageRank 5 -> PageRank 4 …
So geht es wohl sehr vielen hier.

Ich werde mal mein WordPress aktualisieren und damit die neuen Schandflecken auf der Google-Toolbar für eine Weile beseitigen… ;-)

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