In die Spam-Falle getappt

IN GOD WE TRUST IN SPAM WE DON`T

Shit. Da habe ich mir gestern meine eigene Spam-Falle gebastelt und bin auch noch mitten hinein getappt: 😉

Diese Leute wollten offensichtlich gerne Aufmerksamkeit erhalten (Auszug):

Spam-Kontrolle

Statistiken besagen, dass 95% aller E-Mails Spam sind. Dadurch entstehen der Wirtschaft jährlich Kosten in Milliardenhöhe, weil sich immer mehr Menschen damit beschäftigen, ihre Mailbox zu „entspammisieren“, statt zu arbeiten.

Wegen notwendiger Updates auf meinem Rechner habe ich mich gestern vom Netz abkoppeln und vorübergehend die lokale Firewall, den Virenscanner und den Spam-Filter abschalten müssen. Heute öffnete ich meine Mailbox und traute meinen Augen nicht:

Leider habe ich gestern Nacht versäumt, mein Spam-Tool wieder anzuschalten. So ist meine Mailbox heute stärker verseucht denn je. Alle, die noch auf Antwort warten, bitte ich um etwas Geduld. Sollte innerhalb von 24 Stunden keine E-Mail eintreffen, bitte ich um erneute Kontaktaufnahme. Vermutlich ist Deine/Ihre E-Mail dann „verloren gegangen“.

Die Nofollow-Spammer-Falle scheint hier im Blog schon Wirkung zu zeigen. Ich denke nun darüber nach, einen Button für „Nofollow Case by Case“ zu entwerfen. An E-Mail-Spammer ist dagegen leider nur schwer ranzukommen. Vielleicht muss man doch mal ein paar Spambot-Fallen aufstellen…(?)

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass meine Mailbox ein (eigentlich) sehr leistungsfähiges Spam-Abfangtool besitzt. Man markiere die Spammer, klicke auf „dies ist Spam“ und in Zukunft werden sie automatisch gefiltert. So kann man von Zeit zu Zeit mal einen Blick in die Spam-Box werfen und kurz mal löschen, was man nicht leiden mag. Das klappt natürlich nur, wenn der Spam-Filter (siehe „Add-on Pack“) auch eingeschaltet ist. Good Luck! 😉

8 Kommentare zu “In die Spam-Falle getappt”

  1. Spamschlucker

    Wow … wie lange hast du deine E-Mail-Adresse schon am Start? Ich bin ganz neidisch auf diese Mengen Spams 🙂

    Grüße
    stephan@spamschlucker.org

  2.   fob

    Ich kann Dir ja mal ein paar abgeben. 😉

  3. Spam zu verkaufen : fob marketing

    […] Falls der Spamschlucker (stephan@spamschlucker.org), auf den ich in den Kommentaren meines Spam-Eigentors gestoßen bin, das alles wirklich ernst meint, könnte ich das Projekt gerne mit ca. 300 frischen Spam-E-Mails pro Tag unterstützen – vorausgesetzt natürlich, die Spammer-Seiten werden, wenn überhaupt, sämtlichst mit “nofollow” verlinkt, dem SEO-Ehrencodex zuliebe. […]

  4. Alexander Kasper

    Also das ist ja schon eine Menge an Spams 😉

    Aber ich kann dich beruhigen – bis vor kurzem hatte ich das Problem auch. Da ich aber meinen Mailserver selbst betreibe und konfiguriere, habe ich eine gute Gegenmaßnahme entdeckt.
    Frag doch mal deinen Serverbetreiber, ob er nicht Greylisting zur Verfügung stellen kann. Ist was absolut feines. Weiterhin sollte man den Spamfilter auf dem Server so einstellen, dass er den Betreff der Mails, sofern als Spam erkannt, um ***SPAM*** erweitert. Das lässt sich dann sehr bequem über eine Regel im Mailprogramm aussortieren (bei IMAP Konten geht auch automatisch vom Mailserver in ein zuvor angelegten Ordner verschieben). Dann sparst du deinem lokalen Junkfilter viel Lernarbeit 😉

    Viele Grüße
    Alex

  5.   fob

    Immer wieder für nette Ideen gut, der Mann! 😉

  6. Paulchen

    >> Dadurch entstehen der Wirtschaft jährlich Kosten in Milliardenhöhe, weil sich immer mehr Menschen damit
    >> beschäftigen, ihre Mailbox zu “entspammisieren”, statt zu arbeiten.

    Kannst du eine Quelle nennen der du diese Angabe entnimmst?

  7.   fob

    Gut, dass (sich) jemand fragt. Für das Spam-Problem kann es allerdings nur Schätzungen geben. Es wird wohl niemand exakt berechnen können, wie viele Menschen weltweit an wie vielen Computern mit Spam-Bekämpfung beschäftigt sind, wie viel Zeit sie damit im Durchschnitt verbringen und welche Stundensätze (Kosten) jeweils zu Grunde zu legen wären. Vermutlich sind „Spam-Kosten in Milliardenhöhe“ trotz Spam-Filter noch untertrieben. Spam-Versand/Empfang, Lesen, sondieren, filtern, löschen, Software- und Software-Updates zur Spambekämpfung… ist die eine Sache, versehentlich im Spam-Filter verloren gegangene E-Mails die andere.

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) spricht daher beispielsweise von Spam-Kosten in Milliardenhöhe (und gibt ein paar Tipps, wie man die Kosten reduzieren könnte).

  8. Andreas Herrmann

    Ja, alle Jammern und Klagen über Spam (meine Wenigkeit included) nur irgendwie scheint sichere Hilfe noch ganz weit entfernt. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass es gegenwertig etwas sicheres gegen Spam gibt. Klar, wir können den Spam Filter schärfer einstellen, aber dann rauscht da auch so manch wichtige Mail mit rein. Und dann müsste der Spam Ordner regelmäßig durchgeforstet werden, ob da nicht was brauchbares drin gelandet ist. Wo und wann kommt der ultimativ sichere Spam Schutz???

    Liebe Grüße aus Hamburg! Andreas Herrmann


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