Studie: Auswirkung von Online Marketing auf den Offline-Umsatz

Im Harvard Businessmanager (Juli 2008) wird mancher Unternehmer und Marketing-Entscheider derzeit kräftig wachgerüttelt.

  • Designer werden erfreut sein, zu erfahren, dass ihr unternehmensinternes Ranking im Begriff ist, stark zu steigen. Designern und Kreativen wurde in der aktuellen H-B-m-Ausgabe ein eigenes Kapitel gewidmet: “Design Thinking” (Designer als Entwickler: Kundenbedürfnisse visualisieren und mit dem technisch Machbaren verbinden…).
  • Online Marketing People werden erfreut sein, zu erfahren, was Online-Werbung für die Offline-Kassen bedeutet.

Einer aktuellen BITKOM-Studie zu Folge haben mittlerweile vier von fünf deutschen Firmen eine eigene Website. Vermutlich nutzt nur ein sehr geringer Teil der Website-Besitzer das Internet professionell – aber der Trend zeigt sicher in die richtige Richtung.

Ein von Harvard Business Managern beauftragtes Marktforschungsinstitut fand (endlich) heraus, dass Online-Kampagnen die Kassen echter Ladengeschäfte nicht nur klingeln, sondern sogar stärker klingeln lassen als die virtuelle Kasse auf der beworbenen Website!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mancher, für den ich in den vergangenen 6-7 Jahren Online-Werbung geschaltet habe, sich zwar über gestiegene Nachfrage und überraschende, überregionale Umsätze gefreut hat, diese aber bisher nicht mit seiner Online-Werbung in Zusammenhang bringen konnte. Wie sollte er das auch machen, ohne jeden Kunden einzeln zu befragen – bei Telefonanrufen, E-Mails, Briefen und persönlichem Kontakt? Wie sollte er Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Hits und Klicks auf eigenen und fremden Internetseiten sinnvoll mit seinen Online- und Offline-Verkäufen abgleichen? Warum sollte er ein gestiegenes Call-Center-Aufkommen nicht auch weiterhin stur auf seine Direkt- und/oder Katalogwerbung verbuchen? Mit Hinweisen, wie “Online-Werbung ist gut für`s Branding” – also nicht nur für den Online-Umsatz – kann manch einer auch heute noch relativ wenig anfangen… Eine seriöse Studie kann vielleicht helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen.

Suchmaschinenmarketing ist Bannerwerbung im Hinblick auf die Steigerung der Offline-Verkäufe übrigens deutlich überlegen. Der Artikel “Wie Online-Werbung den Offline-Verkauf ankurbelt” kann leider im Internet nicht eingesehen, aber im Harvard-Kiosk auch einzeln online bestellt werden. Im Original-Artikel wird u. a. beschrieben, wie man die Auswirkung von Online Marketing auf Offline-Umsätze messen kann.

Für Affiliate-Vermarkter ist das Ergebnis der Online-Studie sicherlich eine Katastrophe. Werbetreibende dagegen können sich freuen, müssen jedoch m Umkehrschluss mit steigenden Preisen für die Anmietung von Werbeplätzen rechnen.

Studie: Auswirkung von Online Marketing auf den Offline-Umsatz

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3 Kommentare zu “Studie: Auswirkung von Online Marketing auf den Offline-Umsatz”

  1. Tanisha

    Durch die zu erwartende Preissteigerung, ist es keine so große Katastrophe für Affiliate-Vermarkter. Die werden dann ja in Zukunft auch mehr verdienen.

  2. Jens Pichl

    Die Studie beweisst wieder einmal mehr, dass eine vernünftige Website mit kunden- und nutzenorientiertem Content ein Vorverkäufer sein kann.

    Wie aber die Studie auch aussagt, nutzt nur ein kleiner Bruchteil der Unternehmen die Möglichkeiten des Internets wirklich professionell.

    Stichworte wie: Imagebildung, Öffentlichkeitsarbeit, direkte Kundengewinnung mit automatisiertem Nachfassen, Email- Marketing, Direktverkauf usw. kommen in vielen Unternehmen noch zu kurz.

    Zwischenzeitlich gibt es weitere Marketinginstrumente wie Social-Media Bookmarks und Netzwerke, Video-Trailer auf den Websites und Blogsysteme.

    Hier bleibt jede Menge Arbeit für Marketing-Experten und die, die sich auf die o.g. Bereiche spezialisiert haben.

  3.   fob

    Exakt. “Wer SICH nicht bewegt, der NICHTS bewegt.”


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