Wissen im Web : Wikipedia versus Freebase

Web-Nachbarn berichten zur Zeit sehr positiv über eine neue Wissensdatenbank namens “Freebase”.

Was ist Freebase?

Freebase ist eine Web-2.X-Anwendung (Web 2.0 plus ein bisschen mehr), mit welcher man Wissen, auch Wikipedia-Wissen, filtern, sortieren, strukturieren und editieren kann. Optisch ansprechend, inhaltlich informativ, technisch extrem spannend, wird Wissen bei Freebase übersichtlich aufbereitet und mit Mehrwert verknüpft. Somit stellt Freebase keine direkte Konkurrenz zu Wikipedia dar. Eher eine intelligente Ergänzung.

Das Freebase-Wissen darf auf der eigenen Website verwendet und mit eigenen Inhalten und Applikationen angereichert werden. Für Freebase-Inhalte gilt die Creative Commons License. Wie bei Blog-Zitaten sollte man also auch bei Verwendung von Freebase-Informationen die Quellangabe nicht vergessen und verlinken.

Wer sich mit API-Entwicklung auskennt, kann sich ab sofort an der Entwicklung von Schnittstellen zu Mehrwertdiensteangeboten beteiligen. In den Beispielen werden Google-Applikationen wie Google Maps und Blogs genannt. Was mit der Blogger-API gemeint ist, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Mal gucken, was da kommt.

Ich stelle gerade fest, dass meine Online-Recherchen in letzter Zeit immer häufiger in San Francisco enden. Auch die Entwickler der Freebase-Plattform (METAWEB) haben Ihren Sitz in San Francisco. Scheint eine Magic City zu sein. 😉 .

Wissen im Web : Wikipedia versus Freebase

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5 Kommentare zu “Wissen im Web : Wikipedia versus Freebase”

  1. David

    Hey dann interessierst du dich vielleicht auch für das neue Angebot in Deutschland namens “Doktus”. Dort geht es darum, zahlreiche Dokumente hochzuladen, das Angebot ist frei und jeder kann auch wieder downloaden. In den USA gibt es bereits ein ähnliches Angebot names Scribd.

  2.   fob

    Hmmm… Ganz ehrlich? “Geht so”.
    Ich habe allerdings definitiv etwas gegen Schleichwerbung in meinem Blog!

  3. hangy

    Die Blogger-API müsste die API sein, mit welcher man mit verschieden Blogs, z. B. denen von blogger.com, reden kann.

  4.   fob

    Würden aber tausende von Blog-Inhalten eine Wissensbibliothek nicht mächtig aufblähen, unüberschauber machen und somit ad absurdum führen?

  5. hangy

    Ich habe mich bisher weder mit der API von Freebase noch der von Blogger beschäftigt, aber vielleicht ist eher der andere Weg gedacht? Die ganze Datenbank mit Blogeinträgen zuzukleistern kann einfach nicht gut sein. 🙂


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