fob marketing

SEO-Tuning für WordPress

Jeder, der eine Homepage ins Internet stellt, dürfte sich früher oder später für Suchmaschinenoptimierung (SEO) interessieren… und bei der Suchmaschinenoptimierung gilt: „Der Code macht die Musik!“

Weil WordPress von Haus aus einen sehr anständigen und validen Code liefert, kann ich mich bei meinen SEO-Tuning-Tipps auf ein paar kleine aber feine Elemente fokussieren:

Suchmaschinenoptimierung bedeutet zwar „Mehraufwand“, ist aber die Voraussetzung dafür, dass eine Homepage Besucher bekommt. Wer viele Besucher bekommen möchte, muss regelmäßig in seine Homepage investieren oder die Suchmaschinenoptimierung einem Experten überlassen. Für gute Suchmaschinenergebnisse reicht das WebSite-Tuning alleine selten aus, weshalb immer mehr Unternehmen in suchmaschinentaugliche Einträge auf Internetseiten Dritter investieren, professionelle Suchmaschinenoptimierer einschalten oder auf andere Weise Verlinkungen „besorgen“.

Das Blog-System WordPress bietet umfangreiche Möglichkeiten zur On-Page-Optimierung und Vernetzung einer Homepage, womit sichergestellt wird, dass die Einträge in das WordPress-System von Suchmaschinen als „relevant“ bewertet werden. Wie relevant die einzelnen WordPress-Artikel sind, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die wichtigsten stelle ich hier heute einmal vor.

Am weitesten verbreitet – und deshalb den SEO-Tuning-Tipps vorangestellt – sind wohl jene Suchmaschinenoptimierungsfehler, welche sich aus der fehlerhaften Nutzung suchmaschinentechnisch relevanter HTML-Auszeichnungen ergeben. Diese werden in vielen kostenlos verfügbaren Templates (Designs) vom WebDesigner vorgegeben und oftmals ungeprüft in den eigenen Blog übernommen. Auch im Kubrick-Theme, dem Standard-Theme für WordPress-Blogs, sollte man die HTML-Tags, der Suchmaschinenoptimierung zu Liebe, unbedingt einmal überprüfen, denn möglicherweise geht hier einiges an Suchmaschinenoptimierungs-potenzial verloren!

Tipps zum SEO-Tuning mit WordPress

1. Permalinks:: Bevor man seinen Blog für RSS-Reader und Suchmaschinen freischaltet, sollte man die URL-Struktur anpassen. Über die WordPress-Administration lässt sich, sofern ein ordentliches Server-Paket mit Unterstützung für das Apache-Modul mod_rewrite zur Verfügung steht, das URL-Design in „sprechende URLs“ umwandeln. Sprechende URLs bedeuten, dass man den Inhalt jeder einzelnen Seite bereits aus der Adresse der Seite entnehmen kann. Diese Seitennamen werden aus dem Seitentitel übernommen und unterstützen somit automatisch die Suchmaschinenoptimierung eines jeden neuen Eintrags. Dabei ist darauf zu achten, die Verzeichnistiefe möglichst gering zu halten, um keinen PageRank zu verschenken.

2. Seitentitel: Perfekte Seitentitel (Text-Überschriften) sind für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen enorm wichtig. Sie zeigen den Nutzern einer Suchmaschine nicht nur an, worum es auf der Seite geht, sondern haben für die Sortierreihenfolge innerhalb von Suchmaschinenergebnissen wohl auch die entscheidendste Bedeutung.

Seitentitel sollten deshalb stets gut überlegt werden, um den Inhalt eines jeden Beitrags bestmöglich zu unterstreichen und gleichzeitig den Suchmaschinen „Relevanz“ zu signalisieren. Der Seitentitel (die Überschrift) wird durch den Autoren eines Beitrags festgelegt. Der Suchmaschinenoptimierer kann jedoch seinen Teil dazu beitragen, den Seitentitel dynamisch (automatisiert) hervorzuheben – in Meta-Angaben, in daraus resultierenden Suchmaschinen-Seitentiteln, in Suchmaschinenbeschreibungen und durch entsprechende Auszeichnung (Suchmaschinenoptimierung) auf der Seite selbst.

3. Hierarchien: Beim Texten für das Internet gehört die wichtigste Information nach vorn. Besucher im Internet lesen in der Regel nicht, sie scannen eine WebSite und prüfen die Relevanz der WebSite daher ähnlich, wie ein Suchmaschinenrobotter. Man sollte es möglichst vermeiden, es mit der Suchmaschinenoptimierung zu übertreiben. Texte sollten flüssig und lesbar bleiben. Zu viel Suchmaschinenoptimierung behindert den Leser und führt u. U. zu Suchmaschinenabwertungen wegen Spam-Verdachts. „Immer locker schreiben…“ 😉

Wer eine Suchmaschinenoptimierung für sinnvoll erachtet und auch mit kleinem PageRank in Suchmaschinen gefunden werden möchte, sollte in seinem WordPress-Theme unbedingt einmal die HTML-Hierarchien überprüfen. Auch mancher SEO-Blog könnte hier noch einiges herausholen.

Hierarchieebenen können mittels CSS (Cascading Style Sheets) optisch frei gestaltet werden, sollten hierarchisch jedoch logisch und einwandfrei verwendet werden. Viele (kostenlos erhältliche) WordPress-Themes tragen zum Beispiel in der Seitennavigation einer jeden Einzelseite diverse „H2-Auszeichnungen“, obwohl die Sidebar mit dem Inhalt der Seite – also mit dem eigentlichen Thema der Seite – in der Regel nichts gemein hat. Dies kann zu einer deutlichen Verschlechterung der Suchmaschinentreffer führen, weil so Begriffe, wie „Archiv“, „Beliebteste Artikel“, „Letzte Kommentare“ usw. in einem Standard-WordPress-Blog deutlich überbewertet werden – eben als zweit wichtigstes Element der ganzen Seite!

Die Suchmaschinenrelevanz einer Überschrift wird durch Verwendung von „H1, H2, H3, H4, … -Tags“ festgelegt. Die Überschrift einer WordPress-Seite oder eines Blog-Beitrags sollte daher immer eine H1-Auszeichnung tragen. Der <h1></h1>-Tag sollte auf jeder Seite zudem nur ein Mal verwendet werden.

Unterhalb des H1-Tags werden die übrigen Seiteninhalte hierarchisch angeordnet und mit Wichtigkeit zweiter, dritter oder vierter Ordnung gekennzeichnet. H1- und H2-Tags sollten nur für extrem relevante Überschriften und Beschreibungstexte eingesetzt werden, um den Suchmaschinen das WebSite-Screening nebst Relevanz-Analyse zu erleichtern.

4. Content: Dass der Inhalt einer WebSite für Besucher nützlich, hilfreich oder zumindest interessant sein muss, versteht sich von selbst. Weicht er zu stark von obigen Suchmaschinenoptimierungen (SEO-Tunings) ab, werden die Suchmaschinen den Inhalt ebenso wenig würdigen, wie die Homepage-Besucher.

5. Verlinkung: Je besser der Inhalt, desto besser auch die externe Verlinkung. Guter Content wird von vielen Leuten gerne verlinkt. (Auch von mir. ;-)) Durch „Pings und Trackbacks“ kann man die Vernetzung eines Blog-Systems wirkungsvoll verbessern. Ohne externe Verlinkung hat auch die beste Suchmaschinenoptimierung nur wenig Aussicht auf Erfolg. Früher reichte ein SEO-Tuning, heute braucht man Links. Bei diesen muss man allerdings sehr aufpassen, dass sie auch nützlich und nicht schädlich sind. Im Zweifel sollte man dazu seinen SEO befragen…

Um sich selbst vor einem Schaden durch Besucher-Spam in Kommentaren zu schützen, steht mein Nofollow-Plugin zum kostenlosen Download bereit. Man sollte es auch deshalb nutzen, damit Leute, die einen verlinken und anpingen, nicht durch Nofollow-Links verärgert werden. Weitere SEO-Plugins findet man im Plugin-Verze

ichnis auf www.wordpress.org.

Die interne Verlinkung sorgt für Linkdurchblutung. Auf fob-marketing.de haben zum Beispiel alle Hauptseiten das gleiche Gewicht in Form von „PageRank“. Diese Verteilung der relativen Stärke einer WebSite wird durch das Navigationskonzept ermöglicht. Um keinen Pageank zu verschenken, sollte man sich die interne Verlinkung stets gut überlegen.

Fazit:

WordPress ist für die Suchmaschinenoptimierung hervorragend geeignet und kann sehr individuell mit SEO-Tunings erster Güte ausgestattet werden. Wer suchmaschinenoptimierte Texte schreibt, hat mehr von seiner Homepage. Wer seine Seiten zudem logisch strukturiert, kommt in Suchmaschinen noch schneller voran. Und wer zudem auf die Qualität seiner Links achtet, dürfte sich zusätzlich noch gute Toolbar-Rankings erarbeiten. Suchmaschinenoptimierung mit WordPress kann eine Menge Freude bereiten. Ich wünsche viel Vergnügen! 😉

Die mobile Version verlassen