Bürgerstimmen im Netz : Online-Petitionen und Statistik

Trend-Forschung und Online-Petitionen beim Deutschen Bundestag

Während England daran arbeitet, ein Blog-Screening einzuführen, um Stimmen und Meinungen der Bürger frühzeitig aufspüren zu können, hat der deutsche Bundestag bereits im Jahre 2005 einen Modellversuch „öffentliche Petition“ eingeführt.

Doch wer weiß eigentlich davon? Wer nutzt dieses Instrument? Was beschäftigt uns Bürger aktuell? Werden irgendwo gerade „wichtige“ Stimmen gebraucht, vielleicht sogar solche, die meine eigene Zukunft unmittelbar betreffen? Wer darf überhaupt Online-Petitionen einreichen? Was nützt meine Beteiligung? Wie viele Stimmen werden für eine Online-Petition gebraucht?

Öffentliche Petitionen sind eine gute Möglichkeit, herauszufinden, wo den Bürger gerade der Schuh drückt. Umgekehrt hat jeder Bürger die Möglichkeit, seine Sorgen vorzutragen, eine Petition einzureichen und an zentraler Stelle Unterstützer (Mitzeichner) für seine Online-Petition zu finden.

Laut Wikipedia bezeichnet die Online-Petition (auch E-Petition) eine „Kampagne zur Erreichung politischer Ziele, die mit Hilfe des World Wide Webs durchgeführt wird:“ Und weiter:

„Mit der rasanten Verbreitung des Internets hat sich diese Art der Petition als ein unkompliziertes und kaum Kosten verursachendes Instrument etabliert, einem (politischen) Anliegen Ausdruck zu verleihen. Dabei reichen die Forderungen von der Cannabis-Legalisierung über die Verbesserung der Schulbildung bis hin zu Protestaktionen gegen das Absetzen einer Fernsehserie.“ (Quelle: Wikipedia)

Mich hat nun interessiert, wie sehr der Schuh eigentlich drücken muss, damit die eingereichte Petition überhaupt bearbeitet wird. Außerdem wollte ich wissen, was die Bürger in Deutschland zur Zeit am meisten beschäftigt, konnte jedoch auf den Internetseiten für Online-Petitionen keine aussagekräftigen Zahlen und Statistiken entdecken. Also fragte ich einfach einmal (online) beim Deutschen Bundestag nach und heute erreichten mich (per Post) die Antworten:

„Nach Abschluss seines Modellversuchs „öffentliche Petition“ wird der Petitionsausschuss sein System auswerten und über das weitere Vorgehen entscheiden. Ihre Anregung, die Petitionen sowohl thematisch als auch nach der Anzahl von Mitzeichnern und Forumsbeiträgen zu sortieren, wird der Petitionsausschuss für das künftige Verfahren mit den öffentlichen Petitionen in seine „Mängel- bzw. Anregungsliste“ aufnehmen.“

Wow. Prima! Wie sieht`s nun mit den Stimmen aus?
Wie viele Stimmen braucht eine Online-Petition zum Beispiel, damit sie überhaupt Gehör findet?

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