Marketing & SEO News im fob marketing Blog

» Marketing-Strategie: Geschäfte ohne Suchmaschinen

Erfolgreiche Suchmaschinenbetreiber sitzen bekanntlich auf einer Goldmine. Auch Suchmaschinenriesen sind allerdings auf die Bereitstellung von Übertragungswegen, auf die Infrastruktur der Telekommunikations- und Internet-Service-Provider angewiesen. Findige Marketing-Strategen scheinen momentan nach Möglichkeiten zu suchen, am großen Kuchen der Internet-Werbeeinnahmen ein bisschen mit zu verdienen. Warum nicht?

Wenn ich meinem ISP (Internet Service Provider) erlaube, mir gelegentlich über “kleine Tools” zu meinem Internet-Suchverhalten passende Werbung einzublenden, ohne meine Benutzerdaten, IP-Adresse, etc. bekannt zu geben … und wenn er mir dafür einen Teil meiner Gebühren erlassen kann, könnte das ein Win-Win-Geschäft sein.

Wenn ich meinem Mobilfunk-Provider erlaube, … und er mir dafür kostenlose Handygespräche (oder kostenlose mobile Datenverbindungen) ermöglicht, könnte das ein Geschäft sein.

In Zeiten der Vorratsdatenspeicherung gibt es mit dem Datenschutz vermutlich kein Problem? Falls nicht, werden meine Daten so oder so mindestens sechs (6) Monate lang gespeichert. In diesem Fall könnte man sie eigentlich auch für das Marketing verwenden, mein Einverständnis vorausgesetzt.

Mit Marketing-Strategien der oben genannten Art scheinen sich in England bereits einige Leute Provider die Hände zu reiben. Aufgespürt wurden sie von Uwe Tippmann: “Wer zuletzt lacht, verdient am besten“… Wer weiß? Nach UMTS-Geschichten und Preisverfall wäre dies möglicherweise eine interessante Möglichkeit, moderne Infrastrukturen zu finanzieren und auszubauen. Gleichzeitig könnte dies für den einen oder anderen eine Möglichkeit sein, ohnehin gesicherte Daten “für sich arbeiten” zu lassen.

» Das neue Webdesign und SEO-Spielzeug rel=”canonical”

Es wird gemunkelt, dass es in den Google News gelegentlich möglich sein soll, “auf Nachfrage” bessere Listungen zu erhalten. Falls es so ist, funktioniert dies gewiss nur bei besonders vertrauenswürdigen News-Quellen.

Suchmaschinenergebnislisten auf google.de werden oft unbemerkt durch das eigene Surfverhalten manipuliert. Wer Google Tools nutzt, in seinem Google-Konto angemeldet ist und das Webprotokoll nicht gelöscht (oder wenigstens deaktiviert) hat, bekommt bei Suchanfragen oft Ergebnisse angezeigt, die von den “echten” Ergebnislisten stark abweichen.

Im manipulationsfreien Raum verändern sich ab und zu die Anforderungen an Webdesign und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Valide und barrierefreie Programmierung, schlanker, möglichst uneingeschränkt (maschinen-)lesbarer Quellcode und die Verwendung aussagekräftiger HTML-Auszeichnungen (Hierarchieren) sollten für Webdesigner mittlerweile selbstverständlich geworden sein. Zu den SEO-Spielzeugen professioneller Webdesigner hat sich jüngst der kleine Code-Schnipsel rel=”canonical” hinzugesellt:

Verwendungsmöglichkeiten von rel=”canonical”

Anders als rel=”nofollow” wird rel=”canonical” nicht im HTML-Body verwendet, sondern im HTML-Head. Während rel=”nofollow” einen Link lediglich “abschwächt”, kann rel=”canonical” dazu verwendet werden, Duplicate Content zu vermeiden. Korrekt verwendet, sieht der von Google, Microsoft und Yahoo! verabschiedete Canonical-Code auf XHTML validen Seiten in etwa so aus:

<link rel=”canonical” href=”http://www.seo-optimierter-shop.de/” />

Die neue SEO-Kanone soll an solchen Stellen Verwendung finden, wo offensichtlich doppelte Inhalte vorhanden sind, beispielsweise bei Umsortierung eines Suchergebnisses in einem Onlineshop, nach Produktname, Preis oder anderen Faktoren. Hier kann man über rel=”canonical” die bevorzugt zu indizierende Hauptseite festlegen, statisch oder dynamisch – und ihr so ein verbessertes Ranking zukommen lassen.

Mit rel=”canonical” steht dem Webdesigner beim Griff in die SEO-Werkzeugkiste neben index, follow, noindex, nofollow, noarchive, noodp und robots.txt-Datei nun ein weiteres kleines Tool zur Feinabstimmung seiner Seiten zur Verfügung, dessen sinnvolle Verwendung (falls erforderlich) allerdings gut überlegt sein will.

Leider funktioniert rel=”canonical” nicht domainübergreifend. Wer beispielsweise einen Onlineshop betreibt, der bei Bestellung in den verschlüsselten Modus einer abweichenden Domainadresse wechselt (.de/.com, etc.), wird sich herkömmlicher Mittel bedienen müssen, um Duplicate Content -Probleme zu vermeiden. Wer lediglich zum Beispiel Session-IDs bekämpfen möchte, könnte dagegen mit rel=”canonical” eine willkommene Hilfe in die Hand bekommen.

Weitere Infos und Kritiken zum REL TAG CANONICAL finden sich beim SEOux Indianer und auch direkt im Google Webmaster Central Blog (englisch).

» WordPress 2.7 -> WordPress 2.7.1

Wird Ihr WordPress-Blog von fob marketing betreut?

Wenn Sie einen Wartungsvertrag haben, wurde das heute veröffentlichte WordPress-Upgrade 2.7 -> 2.7.1 (68 Tickets) soeben für Sie eingespielt.

» Die Xenianer sind los: Virtueller XEN-Server zu gewinnen

Virtueller Server zu gewinnen: Braucht jemand noch Webspace für seinen Firmenauftritt, ein neues Online-Marketing- oder ein SEO-Projekt? Vielleicht ein bisschen mehr Performance für bestehende Projekte, dazu ein kostenloses Traffic-Paket?

Virtuelle Server sind dedizierte Servereinheiten mit zugesicherten Leistungsreserven für Speicher, RAM und Traffic-Kontingent. Virtuelle Server der Xenianer sind solche virtuellen Server, die mit der Virtualisierungssoftware XEN verwaltet werden.

“Keine Ahnung, was das bedeuten soll?” Macht nichts. Wer bis Mitternacht noch einen passenden Blog-Artikel schreibt und einsendet, kann einen virtuellen XEN (V) – Server gewinnen und im Falle des Gewinns anschließend ein Jahr lang kostenlos und ausgiebig testen.

Informationen zum Xenianer-Projekt finden sich auf www.xenianer.de, die Regeln des XEN-Server-Gewinnspiels im Weblog von Alexander Kasper (Hochwald IT Blog). Der virtuelle Server wird anlässlich des Bezugs eines neuen Rechenzentrums verlost, zur Einführung des neuen XEN-Server-Produkts. Informationen zum Leistungsumfang des verlosten Servers können auf der Gewinnspielseite eingesehen werden. Bei Bedarf ist der virtuelle XEN-Server offenbar skalierbar. “Good luck!” ;-)

» Weiterleitung einer Google-Bombe

SEO-News haben selten wirklich News-Charakter. Die Weiterleitung einer Google-Bombe stach aus dem Einheitsbrei heraus – und so schaut`s aus:

Im Search Engine Land ist dieser Tage eine interessante Diskussion entfacht, zu einem unschönen Erbe des 44. US-Präsidenten, Barack Obama, einer Google-Bombe aus dem Jahre 2003, die gewiss nicht für ihn bestimmt gewesen ist.

Seinerzeit wurde der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten durch Einsatz auf diversen Websites verteilter Keywordlinks bei Google gezielt “nach oben gebombt”, so dass er anschließend unter Stichworten wie “failure” oder “miserable failure” gefunden werden konnte.

Seit 2007 sollte der Google-Algorythmus eigentlich derart geändert sein, dass er Google-Bomben der Suchmaschinenoptimierer erkennen, abfangen und filtern kann. Interessanterweise hat der “neue” Algorythmus aber schon kurze Zeit später (teil-)versagt, weil auf der Website des Weißen Hauses in anderem Zusammenhang einmal das Wörtchen “failure” verwendet wurde. Schon wurde die Relevanz wieder hergestellt und die Website rankte erneut unter den unliebsamen Keywords.

Mit dem Präsidentschaftswechsel wurde die Präsidenten-Website umgebaut. Die Seite, auf welcher bis dato die Biographie des ausgeschiedenen Präsidenten zu finden war wurde auf die Biographie des neuen US-Präsidenten weitergeleitet (www.whitehouse.gov/president/gwbbio.html -> www.whitehouse.gov/president/biography.html). Interessanterweise entfaltete die alte Google-Bombe dabei neue Wirkung, so dass das Internetschicksal von George W. Bush auf den aktuellen Hoffnungsträger Barack Obama übertragen wurde.

Google und MSN scheint es mittlerweile gelungen zu sein, das Suchmaschinenproblem zu beseitigen. Nachwirkungen zeigen sich aktuell nur noch auf http://de.yahoo.com.

Google-Bombe

Ohne die Hintergründe dieser Suchmaschinentreffer zu kennen, wird sich ein Suchender wahrscheinlich nur gewundert haben, weshalb bei der Suche nach “failure” oder “miserable failure” das Weiße Haus zu finden war. Eingeweihte mögen darüber geschmunzelt haben. Fraglich ist, wer überhaupt nach solchen Ergebnissen forscht. Wonach die Leute im Zusammenhang mit der Amtseinführung Obamas tatsächlich gesucht haben sollen, veranschaulicht der offizielle Google Blog.

Interessant an der Geschichte fand ich, dass Google-Bomben offenbar nicht nur “doch noch ein Thema” sind, sondern dass sogar die Weiterleitung von Google-Bomben durchaus (noch) funktionieren kann. Wer hätte gedacht, dass Google-Bomben im Jahre 2009 auf diese Art noch möglich sind?

Matt Cutts hat die Google-Bomben-Filterung kürzlich in seinem Blog veranschaulicht. Im Dezember 2008 scheint ein Google-Bomben-Filter-Update gestartet worden zu sein, das nicht so funktioniert hat, wie es sollte. Zumindest wurde “failure” nicht als Google-Bombe erkannt. “Nobody is perfect”, auch der Google-Algorythmus nicht.

» SEO-Fix für Google XML WordPress Sitemap

Das Google (XML) Sitemap Generator Plugin von Arne Brachold ist eine lieb gewonnene und sehr empfehlenswerte SEO-Erweiterung für das Blog-System WordPress.

Das Plugin generiert eine suchmaschinenfreundliche XML-Sitemap (Artikelliste) und kann die führenden Suchmaschinen bei Neueinträgen und Änderungen automatisch und kurzfristig anpingen/benachrichtigen.

In der aktuellen Version (3.1.2) des Sitemap-Plugins entdeckte ich heute einen kleinen Bug, der mit WordPress 2,7 unter bestimmten Bedingungen eine unliebsame Double-Content-Produktion bzw. überflüssige Weiterleitungen zur Folge hat. Der Bug betrifft Artikel, die auf mehrere Seiten verteilt werden. Wer Artikel-Unterseiten in seiner Sitemap einblendet, wird einerseits feststellen, dass die jeweils letzte Unterseite eines auf mehrere Seiten verteilten WordPress-Artikels nicht gelistet wird (halb so wild), andererseits aber auch bemerken, dass Seite 1 solcher Artikel in der Sitemap doppelt erscheint, nämlich 1x mit dem normalen Seitennamen und 1x als …/seitenname/1/. Für solche Artikel wird also eine falsche und eine richtige Seite an die Suchmaschinen gemeldet.

Wer ebenfalls das Sitemap-Plugin nutzt, die Paging-Funktion für Artikel verwendet (Seite 1, 2, X) und die Anzeige von Unterseiten in der Sitemap aktiviert hat, kann sich der nachstehenden Lösung bedienen, um das Google-Sitemap-Problem bis zur entwicklerseitigen Plugin-Korrektur zu überbrücken:

SEO-Quick-Fix, um Seite-1-Artikel mit der Endung …/1/ abzufangen:

Datei sitemap-core.php in /wp-content/plugins/google-sitemap-generator aufrufen, nach der Funktion “function Render()” suchen (Zeile 1023ff.) und hinter “if($this->_url == "/" || empty($this->_url)) return '';” eine kleine Erweiterung wie diese einfügen:

// Bei Nutzung von Standard-Seitennamen (Endung “…/”)
// diese Zeile einfügen:
if (ereg('([a-zA-Z0-9-]+)(\/1\/)', $this->_url, $regs)) return '';

// Die Permalinks im fob marketing Blog enden auf .html
// und wurden kurzfristig so abgefangen:
if (ereg('([a-zA-Z0-9-]+)(.html)(\/1\/)', $this->_url, $regs)) return '';

» BasicThinking Blog an Serverloft verkauft

Es wäre komisch, wenn es keine Abschiedstränen gäbe. Im Basic Thinking Blog steckt eine ganze Menge Herzblut:

BasicThinking Blog verkauft

Der ebay-Zählerstand lautete lange Zeit auf 33.333,33 Euro und bewegte sich nicht. In letzter Minute dann doch noch eine Regung zum Finale: 136 Gebote, 46.902,00 Euro, Mindestgebot überschritten, Basic Thinking Blog verkauft!

Ich würde sagen, der Preis ist “ordentlich”. Zu viel? Zu wenig? Darüber könnte man wie schon zuvor sicher lange spekulieren diskutieren… Der letzte Blogeintrag wurde geschrieben, Geschichte ist er nun, der “alte” Blog. “Dat war`s” schreibt der ehemalige deutsche Nummer 1 -Blogger und fängt bei Null wieder an. Nun ja. Bei der gegenwärtigen Medienaufmerksamkeit wohl nicht wirklich ganz bei Null… ;-)

Auf den PageRank wird es dem inzwischen bekannten Käufer wahrscheinlich nicht so sehr ankommen sein. Ich war ziemlich gespannt, mit welchen Ideen er an den Start gehen wird. Der Name “Basic Thinking” bietet doch allerlei Entfaltungsspielraum, aus meiner Sicht auch weit über den Bloggerrand hinaus. Der Pressemitteilung von Serverloft zu Folge soll der Blog nun als Blog weitergeführt werden. Den neuen Betreibern wünsche ich natürlich viel Erfolg!

» Nummer 1 Blog wird versteigert : BasicThinking

Robert Basic trennt sich von seinem WordPress-Blog und möchte 2 neue Blogs starten, Privates und Technik etwas mehr voneinander trennen. Eine Idee, die mir kürzlich auch durch den Kopf geisterte: Wenn ich mir die eigene Browser-Verteilung anschaue, scheinen unter meinen Blog-Lesern derzeit ungewöhnlich viele Techniker zu sein – aktuell nutzen 62,53 Prozent der Besucher von fob-marketing.de Firefox und suchen nach technischen Tipps und Tricks. Der Internet-Explorer ist derweil abgefallen auf 27,9 Prozent Nutzeranteil. Zu viel SEO hier, zu wenig Marketing? Verschieben wir das

Gegenwärtig steigt die Spannung, welchen Preis Robert für basicthinking.de wohl erzielen kann. Natürlich fragen sich einige, ob ein Blog ohne seinen Star-Blogger überhaupt einen Wert hat und überlebensfähig ist. “Ein Pferd ohne Reiter?” Andererseits hat der Robert gigantisch viel Interessantes zusammengeschrieben auf seinem Blog. Dazu das Handelsblatt:

Basic Thinking, ein Mix aus Netz-Nachrichten, tieferen Gedanken und Ulk, ist das meistverlinkte deutsche Blog mit 185 000 Lesern monatlich…

Von allem “etwas” – und besser geht`s wohl kaum. Entsprechend groß scheint auch der Andrang zu sein. Ich hatte vorhin doch meine Schwierigkeiten damit, den BasicThinking-Server zur Auslieferung seiner Input-Seiten zu überreden. Um so mehr musste ich schmunzeln, als ich bei ebay statt Roberts basicthinking.de-Angebot die ersten “Trittbrettfahrer” entdeckte: “… T-Shirt | Besser als basicthinking“. Why not? ;-)

Nun denn, Robert: “Thumbs up und viel Erfolg bei der ebay-Auktion!”

» WordPress-Optimierung – Umleitungen unter der Motorhaube

… oder “WordPress-Klink – Teil 2″:

Suchmaschinen werden sensibler – und eigentlich ist das auch gut so. Im Internet und auch bei der WordPress-Optimierung ist mehr denn je Qualitätsarbeit gefragt.

Vor gar nicht all zu langer Zeit hieß es noch “Content is King“, dicht gefolgt von der Gewährleistung einer optimalen Vernetzung im Internet. Das gilt natürlich nach wie vor, von “wüster Produktion” sei jedoch abgeraten, denn es mehren sich dieser Tage die Fälle, in denen “unsaubere Programmierung” den Anlass für Störfälle gibt. Die Herausforderung für Webdesigner, Suchmaschinen- und WordPress-Optimierer scheint mehr denn je in der Gewährleistung eines sauberen Codes zu liegen – ziemlich aufwendig aber glücklicherweise mein Spezialgebiet. ;-) [weiterlesen…}

» PR-Update Sylvester 2009

Google-Toolbar/PR- beziehungsweise PageRank-Updates werden mittlerweile gerne an Fest- und Feiertagen durchgeführt. Nach dem “Halloween-Update” wird heute ein “Sylvester-PR-Update” serviert.

Denen, die darauf gewartet haben wünsche ich viel Vergnügen mit dem PR-Update und allen viel Spaß beim “echten” Sylvester-Feuerwerk und einen glückhaften Start in das Jahr 2009!

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