Marketing & SEO News im fob marketing Blog

» Aus Web 2.0 wird Web 3.0 – Visionen für den Versandhandel

Im Versandhandelsberater (Spezial) werden aktuell die Online Marketing – Top Trends für den Versandhandel aufgezeigt. Obwohl ich mich selbst als Visionär bezeichnen würde – viele durch technologischen Wandel begründete Visionen habe ich bereits im letzten Jahrtausend in meiner Diplom-Arbeit zu den “Auswirkungen der neuen Medien auf das Marketing Controlling einer Unternehmung” (im Zeitstrahl zwischen heute und dem Jahre 2020) niedergeschrieben ;-) – kann ich die Visionen des Versandhandelsberaters momentan (noch) nicht wirklich teilen.

Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen werden für den Versandhandel folgende Online Marketing – Top Trends beschrieben:

Die Rahmenbedingungen für Web 3.0:

  • Infrastrukturen mit mindestens 50 Mbit/s werden standard.
  • Die Reale Welt wird mit der virtuellen Welt verknüpft.
  • Technologische Entwicklung hin zum Cyberspace.
  • Weiter zunehmender Wunsch in der Gesellschaft nach anderen oder sogar mehreren Identitäten.

Die Online Marketing – Top Trends (aus Web 2.0 wird Web 3.0):

  • 1. Online Marketing – Top Trend:
    Dynamisierung des Internet (Animationen, Video-Applikationen, mobile Web-Nutzung)
  • 2. Online Marketing – Top Trend:
    Wandlung der eShops hin zu einer virtuellen Einkaufswelt
  • 3. Online Marketing – Top Trend:
    Einkaufen mit Cyberbrille oder virtuellen (elektronischen) Shopping-Agenten
  • 4. Online Marketing – Top Trend:
    Filialen in virtuellen Welten eröffnen
  • 5. Online Marketing – Top Trend:
    Wandlung des Konsumenten zum Prosumenten
  • 6. Online Marketing – Top Trend:
    Entwicklung von sozialen Netzwerken mit intensiver Kommunikation
  • 7. Online Marketing – Top Trend:
    Entstehung automomer sozialer Netzwerke mit Produktvermarktung
  • 8. Online Marketing – Top Trend:
    Explosionsartige Steigerung der Nachfrage nach virtuellen Gütern
  • 9. Online Marketing – Top Trend:
    Fundamentaler Wandel von Online und Offline Marketing (Blogs, Podcasting, …)
  • 10. Online Marketing – Top Trend:
    Integration der realen Welt in das Internet / den eShop

» Aus Web 2.0 wird Web 3.0… (Kommentar, Seite 2)

» Zeitungswerbung für Google ein Erfolg – Google-Aktien steigen

Google-Aktie nach Zeitungswerbung
Quelle: Venture News, maxblue

Es soll ja immer noch Leute geben, die sich E-Mails von ihrer Sekretärin ausdrucken lassen, statt sie direkt am Computer zu verarbeiten. Solche Leute kann selbst die mächtigste Suchmaschine nicht über das Internet erreichen. Doch Google wäre nicht Google, könnte man nicht auch für besonders hart gesottene Senioren eine “Umsatzlösung” aus dem Hut zaubern:

Google startet Zeitungsoffensive

“Endlich mal ein Angebot, mit dem ich etwas anfangen kann”, scheint sich da mancher Vertreter der Old Economy gedacht zu haben. Statt sich an eine Suchmaschinenagentur zu wenden, warteten die Leute wohl seit Jahren schon auf den passenden Lockvogel in ihrer Tageszeitung. Nun weitet Google das “Offline-Marketing” aus.

Google-Aktie (1 Monat)
Quelle: maxblue

Die Zeitungswerbung von Google war zunächst nur als Test angelegt – aber überraschend erfolgreich. 66 Zeitungen und 100 Werbetreibende durften teilnehmen. Renommierte Verlage und Zeitungen wie die Tribune, New York Times und Washington Post trugen die Botschaft zur neuen Kundschaft. Die freien Werbeplätze scheinen innerhalb von 3 Wochen komplett vergriffen gewesen zu sein. Gerechnet hatte man mit drei Monaten. Man darf wohl davon ausgehen, dass Google das AdWords-Werbeprogramm künftig professionell auf traditionellen Werbemärkten offerieren wird. Der Google-Aktie scheint dies recht gut zu bekommen.

Google ist immer für eine Überraschung gut – sogar zum Jahreswechsel.

» Raus aus dem Google-Index dank Black Hat SEO -Praktiken

Auch für die Suchmaschinenoptimierung gilt: “Wer nicht hören will, muss fühlen”. Vor langer Zeit hatte der Spam-Verantwortliche MattCutts angekündigt, WebSites, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen, mit Rausschmiss aus dem Index zu bestrafen. Wie angekündigt, räumt Google den Suchmaschinenindex kontinuierlich weiter auf, auch in Europa.

Heute erhielt ich die Nachricht, dass sich meine vor einiger Zeit geäußerten Warnungen und Verbesserungsvorschläge nun auch für ein bekanntes Hamburger Vorzeigeunternehmen bestätigt hätten. Man hatte nicht daran geglaubt, dass die Art der z.Zt. verwendeten Suchmaschinenoptimierung wirklich “schädlich” sei, geschweige denn daran, dass sie als “Spam” klassifiziert wird. Dafür kassierte man nun die Quittung, den Ausschluss aus dem Google-Index, mitten im Weihnachtsgeschäft!

Zugegeben, ich habe mich gewundert, warum es derart lange gut gegangen ist. Jetzt allerdings wird man sich nach Alternativen zur herkömmlichen Suchmaschinenoptimierung umsehen müssen. ;-)

Auf besonderen Wunsch wurde der Name des betroffenen Unternehmens aus dem nachstehenden Artikel entfernt, ebenso wie sämtliche Hinweise zur Branche des betroffenen Onlineshops. Stattdessen wird im folgenden Artikel lediglich eine Warnung vor so genannten “Black Hat SEO -Praktiken” ausgesprochen. Suchmaschinenoptimierungen dieser Art können großen Schaden anrichten und zahlen sich langfristig nicht aus.

Black Hat SEO -Praktiken sind solche Suchmaschinenmanipulationen, bei denen eine Verletzung der Google-Richtlinien bewusst in Kauf genommen wird, um sich (kurzfristige) Suchmaschinenvorteile zu verschaffen. “Black Hat SEO” steht für Spam-Praktiken, wie Cloaking, Weiterleitung oder Doorway-Pages. Bei solchen Spam-Praktiken werden Suchmaschinen Inhalte vorgegaukelt, die sich auf der Homepage gar nicht oder in völlig anderer Form wiederfinden. Besucher sehen also andere Homepage-Inhalte als Suchmaschinen oder werden auf Seiten mit ähnlichem oder auch völlig anderem Inhalt weitergeleitet.

Diese “SEO-Praktiken” werden oft für solche Onlineshops und WebSites eingesetzt, auf denen eine “richtige” Suchmaschinenoptimierung nur schwerlich oder gar nicht möglich ist, für Onlineshops, bei welchen dem Suchmaschinenoptimierer kein Zugriff gestattet werden kann, für “sonstige Zubringerseiten” oder für “Spam-Sites”, die ruhig “vernichtet” werden können – bis dahin aber unter Umständen einen recht ordentlichen Werbeumsatz einspielen.

Black Hat Suchmaschinenoptimierung ist Spam, wird von Google verfolgt und, wenn entdeckt, durch Suchmaschinenrausschmiss bestraft. Früher oder später fliegen Black Hat SEOs auf, durch Robotter, Google-Angestellte oder auch durch Wettbewerber oder missgelaunte (Ex-)Angestellte, die Onlineshops bei Google des Spam-Verdachts anklagen können.

Raus aus dem Google-Index – Wie kommt man wieder rein?

Geschäfte werden heute im Wachstumsmarkt Nr. 1 gemacht, im Internet. Der “Kundenlieferant” Nummer 1 ist die Suchmaschine Google, zumindest für jene Onlineshops, die Google zu nutzen wissen und mit möglichst vielen Produkten direkt bei Google gefunden werden können, vor allem unter Begriffen, die das Kerngeschäft betreffen.

Wer nicht “ordentlich” optimiert, bekommt keine ausreichenden Google-Listings. Wer mit miesen Tricks arbeitet – gewollt oder ungewollt – riskiert sogar, aus der Suchmaschine Google rauszufliegen. Ein Delisting bei Google schmerzt gewaltig, denn jetzt wird`s richtig teuer – und die Zeit drängt:

  • Alle unerlaubten Tricks müssen so schnell wie möglich entfernt werden.
  • Die Suchmaschinenoptimierung des Onlineshops geht anschließend gegen Null.
  • Erst nach vollständiger Säuberung der Homepage kann ein Relisting bei Google
    beantragt werden, durch Reinclusion Request – und das kann dauern!

Falsche Suchmaschinenoptimierung ist also nicht nur teuer, sondern auch riskant. Denn ein Delisting bedeutet “Ruhe im Shop”. Keine Besucher mehr, kein Umsatz und zusätzlich noch einen dicken Schaden an der Backe: Ein neuer oder zumindest stark modifizierter Onlineshop muss her.

Große Onlineshop-Betreiber können noch etwas Umsatz über professionell arbeitetende Portal-Betreiber retten. Doch für jeden Verkauf über Partner muss eine Umsatzprovision entrichtet werden. Nach dem Delisting kann man schnell merken, was gute (Affiliate-)Partner taugen. Auch das Direktmarketing kann, sofern der Shop vorher gut gelistet war, sich nun einer Bewährungsprobe unterziehen.

Wohl dem, der rechtzeitig reagiert und seine Seiten professionell für Suchmaschinen optimieren lassen hat. Gute Google-Rankings können Jahre dauern, eine Frage der “Reputation”. Viele Onlineshop-Betreiber haben in der Vergangenheit viel Geld in veraltete Technologien investiert und tun sich heute verständlicherweise schwer damit, sich von diesen Technologien wieder zu trennen. Stattdessen lassen sie sich auf dubiose Suchmaschinenoptimierer ein, die schnelle Erfolge versprechen und versuchen, eine Optimierung über Spam-Produktion (z.B. Weiterleitungsseiten) durchzuführen – ein Mittel, das eindeutig gegen die Google-Richtlinien verstößt und hart bestraft wird.

Wenn Google nicht von selbst herausfindet, wo “geschummelt” wird, kann der Hinweis eines einzigen Wettbewerbers ausreichen, um das Delisting bei Google zu beschleunigen. Oft kann der Shop-Betreiber selbst gar nichts dafür, weil er die Unterschiede zwischen sauberer und unsauberer Suchmaschinenoptimierung (Black Hat SEO und White Hat SEO) selbst gar nicht kennt. So muss er sich darauf verlassen, dass der Suchmaschinenoptimierer “ordentlich” arbeitet. Und die Black Hat SEO -Bande verlässt sich vielleicht darauf, dass Google die unsauberen Tricks nicht ahndet, wenn Spam-Praktiken, wie Cloaking, Weiterleitung oder Doorway-Pages nur eingesetzt werden, um vorhandenen Content auffindbar zu machen.

Dem heute aus dem Index geworfenen Onlineshop(-Betreiber) wünsche ich viel Glück für ein möglichst schnelles und erfolgreiches Relisting. Der betroffene Shop verfügt über derart viel qualitativ hochwertigen Content, dass es für “White Hat SEOs” völlig unverständlich sein dürfte, warum er nicht mit “normaler” Suchmaschinenoptimierung auf Googles 1. Platz gebracht wurde.

» WordPress PDF-Plugins und UTF-8

Kurznotiz: Für ein englisch sprachiges Projekt schraube ich gerade an einem neuen WordPress-System herum. Für die Integration von PDF-Funktionalitäten bieten sich momentan 2 Plugins an:

Das WordPress (PDF) Plugin von Contutto (ContuttoPDF) sowie
das wahrscheinlich etwas bekanntere (weil ältere) WordPress Plugin WP2PDF.

Beide Plugins scheinen leider ihre Tücken zu haben. Während WP2PDF wohl für PHP4 und ältere WordPress-Versionen konzipiert wurde (und scheinbar nicht mehr weiterentwickelt wird), erfordert ContuttoPDF PHP5.

Um ContuttoPDF zu testen, habe ich den amerikanischen Server auf PHP5 umgestellt. Obwohl das Testprogramm von ContuttoPDF nach Umstellung des US-Servers fehlerfrei funktionierte, will es mit der PDF-Generierung leider nicht klappen. Bei der PDF-Erzeugung wird zwar das Layout im PDF-Format ausgegeben, nicht aber der Inhalt, auf den es ja eigentlich ankommt. Auf der WebSite von Contutto haben wohl schon einige über dieses Problem berichtet, eine Lösung scheint es aber noch nicht zu geben. Oder habe ich sie übersehen?

Zunächst dachte ich, wir haben mal wieder ein Konvertierungsproblem bzw. ein UTF8-Problem. Ich schaute mir die Datenbank an und stellte fest, dass sie von den Amerikanern standardmäßig im schwedischen Zeichensatz aufgesetzt wird. Das gefiel mir natürlich gar nicht, so dass ich die bestehende Datenbank nebst Inhalt auf UTF-8 konvertiert habe, in der Hoffnung, nicht nur ContuttoPDF, sondern auch gleich die RSS-Feeds damit zu säubern.

Zur Umwandlung falscher Zeichensätze in UTF8 sind 3 Schritte erforderlich:

  • 1. Datenbank sichern
  • 2. Datenbank auf UTF8_Unicode umstellen (mit UTF8_general hatte ich schon mal Probleme)
  • 3. Datenbankinhalte in den internationalen Zeichensatz UTF8 konvertieren.

Für die Umwandlung der Datenbankinhalte in UTF-8 bietet sich ein kleines Converter Script an, welches mit Mimimalaufwand recht gute Ergebnisse erzielt.

Im Ergebnis habe ich jetzt ein sauber in UTF-8 codiertes Wordpress als Grundlage weiterer Entwicklungen. Weil die Datenbank jetzt mit dem von WordPress ausgegebenen Zeichensatz übereinstimmt, funktioniert sogar der Internet Explorer 7 plötzlich einwandfrei und zeigt in RSS-Feeds keine merkwürdigen Sonderzeichen mehr an. Zur Sicherheit habe ich die UTF-8-Option im Wordpress-Admin (unter Optionen > Lesen) noch einmal neu bestätigt.

Falls jemand eine Idee hat, wie man ContuttoPDF unter obigen Bedingungen vielleicht doch noch zum Laufen bringen kann, die PDF-Geschichten funktionieren nämlich immer noch nicht, würde ich mich freuen. Eine externe Lösung kommt für mich momentan nicht in Frage, obwohl es da bei PDF24 durchaus ganz witzige Lösungen gibt, z.B. “Beiträge per E-Mail als PDF verschicken“…

» XHTML und CSS

XHTML und CSS: Programmierung und SEO-Warnung

Wer zukunftsorientierte WebSites bauen möchte oder regelmäßig im Internet publiziert, kommt heute an XHTML und CSS nicht mehr vorbei. XHTML dient dem vereinfachten Austausch von Informationen (Content Sharing, z.B. über RSS-Feeds), CSS dient der zentralen Verwaltung von Layout und Design.

CSS-Design hat viele Vorteile, z.B.:

  • Zentrale Verwaltung des gesamten Homepage-Designs
  • Flexibler Umgang mit im Internet zu veröffentlichenden Artikeln
  • Massive Verschlankung des Website-Codes
  • Gewährleistung von Browserkompatibilität
  • Verbesserung der Ladezeiten einer Homepage
  • Behindertengerechte Programmierung (Lesbarkeit mit Lesehilfen)
  • Präzise Steuerung von Design-Elementen
  • Verbesserung der Lesbarkeit für Suchmaschinen
  • Verwendung benutzerfreundlicher RSS-Feeds
  • Schnellere Implementierung von Design-Änderungen (bei gleichem Layout)

Es erfordert allerdings einige Übung und Einarbeitungszeit, um von herkömmlichem, tabellenbasierten HTML auf browserkompatibles XHTML- und CSS-Code umzusteigen. Wer sich dafür interessiert, findet hier die aktuellen XHTML und CSS – Bestseller. Aber auch im Internet findet man zur XHTML- und CSS-Programmierung viele, viele hilfreiche Tipps und Tricks.

SEO-Tipp (Suchmaschinentricks mit CSS vermeiden):

Trotz Google Policy, diversen Warnungen und Warnschüssen (z.B. der durch die Presse bekannt gewordene “Suchmaschinenrausschmiss des Vorzeigeunternehmens BMW”) lassen sich Suchmaschinenoptimierer immer wieder unerlaubte Tricks einfallen.

So werden z.B. CSS-Anweisungen gerne dazu missbraucht, Texte und Keywords auf der Homepage zu verstecken, die nur für Suchmaschinen, nicht aber für Besucher sichtbar sind. Dieses Vorgehen ist äußerst kritisch, wird als Spam eingestuft, soll aber natürlich die Relevanz der Seite für Suchmaschinen verbessern.

Dabei werden Textabschnitte einfach mit dem Farbcode des Hintergrunds ausgezeichnet oder Textblöcke in nicht sichtbare Bereiche des Bildschirms verschoben.

Warum man CSS-Codes für Suchmaschinentricks auch in Deutschland lieber nicht missbrauchen sollte, erklärt der Google-Spam-Result-Verantwortliche” MattCutts an einem einfachen aktuellen Beispiel. ;-) Unter Umständen kann es sehr kostspielig werden, solchen CSS-Unsinn wieder zu beseitigen. Man sollte lieber gleich darauf verzichten.

» DMOZ-Verzeichnis für SEOs gestorben?

Unter SEOs (Suchmaschinenoptimierern) gab das DMOZ-Verzeichnis in der Vergangenheit öfter mal Anlass zur Beunruhigung, sowohl bei Antragstellern, die im DMOZ-Verzeichnis gelistet werden wollten als auch auf Seiten der DMOZ-Editoren.

Aktuell stellt sich die Frage, ob das DMOZ-Projekt möglicherweise gestorben ist. Der Rent a SEO Blog hat einen iPod Shuffle ausgeschrieben, für denjenigen, der erraten kann, (ob und) wann das DMOZ-Verzeichnis wiederbelebt werden wird.

Das DMOZ-Verzeichnis gehörte in der Vergangenheit zu den Internetverzeichnissen, in welchen man gelistet sein musste, wenn man sich keine Nachteile im Google-Ranking einhandeln wollte. Google betreibt selbst ein Internetverzeichnis, welches auf den Daten des DMOZ-Katalogs basiert und wertete Internet-Seiten, die im DMOZ-Verzeichnis gelistet waren, in der Regel auch im Ranking der Suchmaschine Google auf. Seit schätzungsweise ca. 1,5 bis 2 Jahren scheint das Google-Verzeichnis jedoch nicht mehr aktualisiert worden zu sein. Zuletzt verschwand es sogar von der Google-Startseite und Google machte Jagd auf andere DMOZ-Kopien im Internet, die im Ranking stark abgewertet oder sogar auf Null gesetzt wurden, um den Google-Index von gigantischen Datenmengen mit meist völlig identischem und oft veralteten Inhalt zu befreien.

In der jüngeren Vergangenheit des DMOZ-Katalogs schien der Zeitraum zwischen der Anmeldung einer WebSite und ihrer Eintragung im DMOZ-Verzeichnis immer länger zu werden. Auch Spekulationen über Klüngeleien und willkürliche oder gar bezahlte Anmeldungen (Korruptionsverdachtsmomente) hat es einige gegeben. Momentan ist die Anmeldung neuer Seiten gar nicht mehr möglich. Weiteren Anlass zu Spekulationen dürfte der im September 2006 abgeschlossene Verkauf des AOL-Zugangsgeschäfts an die Telecom Italia gegeben haben sowie der Umstand, dass es sich beim DMOZ-Katalog um einen kostenlosen Dienst handelt(e), dessen Betrieb bis dato gesponsort werden musste.

Ich selbst schließe mich der Meinung von Gerald Steffens an. Der DMOZ-Katalog ist in Zeiten von Web 2.0 etwas in die Jahre gekommen, wenngleich es jammer schade wäre, einen von vielen, vielen freiwilligen Editoren aufgebauten Internet-Katalog einfach sang- und klanglos verschwinden zu lassen. Momentan werde ich jedoch das Gefühl nicht los, dass dem so sein wird. Oder könnte es vielleicht sein, dass für den DMOZ-Katalog z.Zt. ein Käufer gesucht wird? Die BlogSearchEngine wurde z.B. in diesem Jahr heimlich still und leise an Google übergeben, wie viele andere erfolgreiche Internetprojekte auch. Oder stellt Google nur Erweiterungen zur Verfügung?

Nachtrag (Original DMOZ-Statement, editiert am 25. Oktober 2006): [weiterlesen…}

» Marketing 2.0 = Werbung 2.0 = Web 2.0?

Ich glaube nicht, dass diese Gleichung aufgeht, doch zwischen Marketing 2.0, Werbung 2.0 und Web 2.0 gibt es zweifellos sehr enge Verbindungen:

Marketing 2.0 ist besonders für diejenigen ein interessantes Thema, die es bisher versäumt haben, ein Marketing Controlling aufzubauen, worunter in Deutschland sehr viele Unternehmen, besonders solche der so genannten “Old Economy” zu leiden haben.

Ein Marketing Controlling wird in fortschrittlichen Unternehmen installiert, um das Unternehmen frühzeitig und kontinuierlich an geänderte Marktbedingungen anzupassen, um auf veränderte Wettbewerbsbedingungen und Kundenbedürfnisse “just in time” oder sogar noch ein bisschen früher eine Antwort parat zu haben. Marketing ist dazu da, Kundenbedürfnisse zu entdecken, zu erforschen, zu entwickeln und optimal zu bedienen. Marketing 2.0 bedient sich dabei der Möglichkeiten browserbasierter Internetlösungen (Web 2.0-Systeme) – im Idealfall aber nicht nur auf Kunden-, sondern auch auf Mitarbeiter- und Lieferantenseite.

Werbung dient bekanntlich dem Transport von Produkt- und Unternehmensinformationen: “Hurra, wir sind soweit. Und sogar noch ein bisschen weiter als die anderen. Profitieren Sie jetzt von unserem entscheidenden Wettbewerbsvorteil…”

Mit Werbung 2.0 geht man noch einen Schritt weiter. Bei Werbung 2.0 werden indirekte Werbeformen entwickelt, bei denen Produkt und Unternehmen nur unterschwellig beworben werden. Im Vordergrund steht Werbung, die auffällt, weil sie im ersten Moment nicht als Werbung erkannt wird, weshalb sie mehr Beachtung findet als offensichtliche Werbung. Im Idealfall wird diese Werbung kostenlos im Internet verteilt und findet mitunter sogar Erwähnung in anderen Medien, wie dem Fernsehen, wo ein kurzer Werbespot sonst schnell einmal 100.000 Euro kosten könnte.

Die Kundenkommunikation fand in der Vergangenenheit oft sehr einseitig statt. Versandhändler z.B. verschickten Kataloge und profitierten davon, dass sie Ihre Kunden auf diese Weise recht komfortabel mit einer Vielzahl von Informationen und Bestellmöglichkeiten ausgestattet haben. Als die “dicken Wälzer” nicht mehr funktionierten, verkürzte man die Zyklen. Nicht die Produktlebenszyklen, sondern die Schlagzahl der Werbeaussendungen, bis man seine Kunden (im Extremfall) schließlich mit nahezu wöchentlichen Mailingaktionen folterte.

Ich wage hier einmal die These aufzustellen, dass auf diese Weise eine aussterbende Generation bedient wird. In Anbetracht der täglich steigenden Zahl von Internet-Benutzern und Internet-Vergleichsmöglichkeiten, werden zwangsläufig immer höhere Erwartungen an den Händler gestellt. Er wird sich künftig mehr denn je vergleichen lassen müssen. Und zwar im Internet, was natürlich nicht nur für Händler, sondern für alle Berufe gilt. Entscheidend wird jedoch sein, wie einfach es für den Kunden ist, mit seinem Lieferanten in Kontakt zu treten, ob er sich “verstanden” fühlt oder nicht. “Werden meine Fragen hier im Internet sofort beantwortet oder nicht?” Könnte das die Kaufentscheidung in Zukunft beeinflussen? Bei Waren und Dienstleistungen, die im Internet leicht zu beziehen sind gewiss. Denn wer daran gewöhnt ist, sich im Internet zu informieren und im Internet einzukaufen, wird sich automatisch mehr und mehr an eine gehobene Servicequalität gewöhnen. Man mag es “One-to-One Marketing” nennen oder nicht. Wer kann es sich morgen noch leisten, das vom Kunden bevorzugte Kommunikationsmittel abzulehnen?

Es muss nicht unbedingt “Web 2.0″ sein, doch wer im Internet überhaupt nicht informiert, begibt sich zwangsläufig in eine Sackgasse. Daneben reicht es längst nicht mehr aus, nur auf der eigenen Homepage zu werben, wie eine aktuelle Studie, veröffentlicht von Werben und Verkaufen (W&V), erneut bestätigt:

… Beliebteste Tätigkeiten im WWW sind mailen (86,7 Prozent), in Suchmaschinen bzw. Web-Katalogen recherchieren (85,6), Nachrichten zum Weltgeschehen lesen (60,1), Online-Shopping (57,6) und Online-Banking (53,9). Insgesamt sind 53 Prozent (35,98 Mio.) der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren online.

[ Ich kenne zufällig ein » Shopping-Portal mit SEO Service « Kontakt aufnehmen? ]

Grund genug, in Online-Werbung und Suchmaschinenoptimierung zu investieren, im Idealfall aber auch in eine eigene Web 2.0 -Plattform. Web 2.0 – Systeme, vor deren Einsatz sich viele Unternehmen heute noch sträuben, helfen anderen bereits dabei zu wachsen, schell zu wachsen, Marktanteile und Suchmaschinenvorteile auszubauen – vor allem jedoch helfen sie dabei, mit Kunden direkt in Kontakt zu treten, ihre Wünsche und Bedenken zu erkennen und diesen zu begegnen, bevor es andere tun.

Aus komfortablen Online-Systemen, die in Deutschland zunächst verschlafen wurden, seit 2004 unter dem Schlagwort Web 2.0 aber immer stärkere Verbreitung finden, sind mittlerweile zahlreiche neue Dienste hervorgegangen. So entstanden Communities (Diskussionsplattformen), Tauschplattformen für Musik, Fotos und Videos, eine Vielzahl von Vernetzungen und Kooperationen und inzwischen auch eine stattliche Anzahl von “Business Blogs”, auf welchen Unternehmen ihre vorhandenen und potentiellen Kunden auf dem laufenden halten und mit ihnen kommunizieren.

Besonders spannend ist das Thema Werbung 2.0. In Anlehnung an “Web 2.0″ wurden mittlerweile recht erfolgreich neue Werbeformen für das Internet entwickelt, die als “Virales Marketing” oder “Social Marketing” bekannt wurden. Man darf gespannt sein, wie die Kollegen aus Marketing, Werbung und Internet-Branchen ihr täglich wachsendes (Internet-)Potential in Zukunft weiter ausschöpfen werden – im kreativen und auch im monetären Sinne. Für Marketing-Entscheider gilt natürlich auch weiterhin: “Der Mix macht`s”. Doch bei vielen stehen Fortschritte im Internet aus gutem Grund auf “PRIO 1″.

» XING 0.0

Um Missinterpretationen zu vermeiden:
Mit XING 0.0 ist die Stunde Null gemeint – der Börsengang.

Den “open Business Club” (openBC), in dem ich vor langer Zeit einmal Foren-Moderator wurde, gibt es seit einigen Wochen nicht mehr. Aus dem openBC wurde XING und kurz danach ging`s an die Börse. Ob es so einfach ist, an das Geld der Asiaten heranzukommen, wird sich zeigen.

Aus der Sicht eines Suchmaschinenoptimierers wurde bei XING leider einiges verschlafen. Ärgerlich sind z.B. die URLs sowie die äußerst mangelhafte interne Vernetzung des Portals. Die neue XING-Plattform präsentiert sich momentan sehr “geschlossen”. Statt Einblicken in die Forenwelt des ehemaligen openBC wird dem geneigten Besucher jede Menge Eigenwerbung präsentiert, ob er möchte oder nicht. Ob sich das auszahlt?

Ähnliches habe ich kurz zuvor bereits bei “Seniorenwohnheimbetreibern” entdeckt. Statt dem geneigten Kunden seinen Mehrwert zu zeigen, setzt man auch dort auf jede Menge Börseninformationen. Meiner Meinung nach eine völlig verfehlte Marketing-Strategie. Wer seine Kunden nicht begeistert, wird früher oder später zwangsläufig auch an der Börse scheitern. Wenn der Rubel nicht rollt, zahlt sich Investorenwerbung langfristig nicht aus. Wir leben hier nicht in Amerika, wo es für eine Hand voll Ideen schon mal ein paar Milliarden Dollar Venture Capital abzuholen gibt – aber, “who knows”, möglicherweise sehen ausländische Investoren den Börsengang von XING aus einer ganz anderen Brille. Der Start der deutschen Web 2.0 – Vorzeigeplattform scheint auf jeden Fall gelungen zu sein. Herzlichen Glückwunsch!

» Was bringt Web 2.0?

Was bringt eigentlich Web 2.0?

Eigentlich verwende ich Web 2.0, um mit anderen Leuten im Internet diskutieren zu können. Erstaunlich ist allerdings, dass Web 2.0 auch dann schon etwas “bringt”, wenn man (noch) gar nicht angefangen hat, zu diskutieren. Dieser Umstand verblüfft mich nun gerade einmal selbst:

Ein Blick in die Statistik hat mir z.B. verraten, dass allein die Freischaltung meines (noch unfertigen) Marketing-Blogs den Traffic über Nacht bereits verzehnfacht hat.

Wer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Was habt Ihr hier gesucht? ;-)

Wie es aussieht, werde ich mein gerade im Test befindliches “1blu Homepage Unlimited – Testpaket mit eigener IP-Adresse” wohl deutlich früher upgraden müssen als geplant.

Was Web 2.0 selbst für äußerst spezialisierte WebSites an Traffic bringen kann, lässt sich z.B. über den “Alexa Traffic Rank” ganz gut nachvollziehen, z.B. beim Kaffee-Blog, beim Kaffee-Shop und beim Mexiko-Blog (um hier mal Web 2-nulliges zu nennen, das ich selbst entwickelt habe). Die Blogs haben freundlicherweise auch schon den Weg in die Top 100 Business Blogs gefunden. Dafür möchte ich mich bei dieser Gelegenheit gerne einmal bei den Betreibern der Top 100 Business Blog -Liste bedanken. Feine Sache. Herzlichen Dank!

Bedauerlich ist (kleiner Seitenhieb an meine Espresso-Freunde!), dass der Kaffee Blog relativ unregelmäßig gefüttert wird. So ist die Reichweite des Blogs laut Alexa Traffic Rank leider stark wieder gefallen, von 9 Millionen auf z.Zt. ca. 1 Millionen Internet-Benutzer. Ich zweifle zwar ein bisschen an den amerikanischen Alexa-Analysen, Trends lassen sich dort aber ganz gut ablesen.

Fazit: Web 2.0 bringt offensichtlich “eine Menge”. ;-)

» fob marketing 2.0

Tja, nach einigen Jahren der Bastelei ist es nun endlich soweit. Web 2.0 war eine feine Sache, “damals”, als sie erschienen war…. Basierend auf dieser schon fast wieder “veralteten Technik” kommt fob marketing nun endlich auch selbst enmal in den Genuss eines eigenen Blog-Systems – und auch für kauf-mit-service.de plane ich etwas Web 2-nulliges, doch alles zu seiner Zeit…

Warum fob marketing erst jetzt “kommunikationstauglich” wird?

Ein “paar” andere Jobs, Besprechungen, Coachings, Blogs, Portale, Online-Shops, Optimierungen, Foren und Galerien hatten Vorrang. Jetzt herrscht allerdings Annahmestop! (1-2 Projekte sind noch in der Pipeline. Keine Panik.) ;-)

Und außerdem: Genau wie meinen Kunden, ging es auch mir so, dass ich erst einmal jede Menge Features und Designs ausprobieren musste, um mein persönliches “Wunschsystem” zu entwickeln (2-spaltig, 3-spaltig, …), natürlich in Nacht- und Nebel- oder Wochenendaktionen, denn Kundenaufträge gehen immer vor.

Als die fob marketing -Homepage dann irgendwann fast fertig war, erschien eine neue Wordpress-Version (2.0.5). Prima dachte ich – und rüber damit… Doch leider gab es nach dem Wordpress-Update Probleme mit einigen bereits eingebauten und modifizierten Wordpress-Plugins. Es wurden daher diverse zusätzliche Updates und Modifikationen notwendig, so dass die Wochen und Monate ins Land gingen (s.o.). Und dann war da noch die Frage des finalen Designs, die Fummeleien für den Internet Explorer usw…

Egal. fob marketing ist neu gestartet und bereits validiert. In den nächsten Tagen (oder Wochen) werde ich die fehlenden Inhalte ergänzen und sicher schon einmal ein paar Dinge im Marketing-Blog veröffentlichen. Wer einfach anruft, erfährt natürlich schneller, was ich (nächstes Jahr) ggf. für ihn tun kann.

Nun gilt es erst einmal noch 39 Seiten alten Content zu ersetzen, bevor fob-marketing.de bzw. mein Marketing-Blog richtig starten kann. Aus technischen Gründen mussten einige Seiten bereits angelegt werden. Es wäre zu aufwendig, sie einfach wieder zu löschen, bis ich Zeit für sie habe. Ich bitte um Verständnis und noch etwas Geduld.

Stöbern im Marketing und SEO Blog

Weitere Einträge im fob marketing Blog

«12...48495051525354»

fob marketing Marketing Consulting Hamburg Marketing Werbung Internet PR Suchmaschinenoptimierung Kontakt Impressum Datenschutz